Unihockey: Die Zugerinnen schliessen das Jahr erfolgreich ab

Im letzten Spiel der Dekade gastierte Zug United in Frauenfeld bei den Red Lions. Die Zugerinnen nahmen drei Punkte nach Hause.

Samira Inglin
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Im letzten Spiel der Dekade gastierte Zug United in Frauenfeld bei den Red Lions. Nach dem 11:3 Sieg in der Hinrunde waren die Zugerinnen in der Favoritenrolle. Ziel war es, mit einem Sieg den Abstand auf den Playoff-Strich zu vergrössern, was mit einer abgeklärten Leistung problemlos gelang.

Spielkontrolle für Blau-Weiss

Zug United startete mit viel Ballbesitz ins Spiel und riss die Kontrolle  an sich. Zug liess Ball und Gegner laufen, zwang den Roten Löwinnen ihr Spiel auf und erarbeitete sich bereits früh die ersten Torchancen. Die ersten Abschlüsse wurden noch von Torfrau Steiger oder dem Torgehäuse zunichte gemacht, jedoch war die Zuger Führung nur noch eine Frage der Zeit. In der 5. Minute wurde Sabrina Ott von Stefanie Burkhardt halbhoch bedient und haute den Ball volley in die Maschen. Zug liess nicht locker und störte die Thurgauerinnen früh in der Auslösung. Nach einem Ballgewinn konnte Romana Gemperle einen Pass durch die ganze Box zu Sabrina Bösch spielen, die den Ball nur noch einschieben musste. Das Spiel flachte im Anschluss ab und fand mehrheitlich in der Mittelzone, ohne nennenswerte Aktionen, statt.

Defensives Glück

Frauenfeld kam energiegeladen aus der Pause und übte zu Beginn des zweiten Drittels ein hohes Pressing auf die Zuger Defensive aus. Zug hatte vermehrt Mühe aus der eigenen Zone zu kommen und liess sich zu wenig erfolgreichen Einzelaktionen verleiten. In der 31. Minute war es aber wiederum die Linie um Bösch und Gemperle, die die Thurgauer Verteidigung schwindlig spielte und auf 3:0 erhöhten. Eine Zeigerumdrehung später schloss Sabrina Ott einen schnell gespielten Konter zum 4:0 ab. Im Anschluss drückte Frauenfeld auf den Anschlusstreffer und kam vermehrt zu guten Chancen. Die Zuger Defensive stand nicht mehr so solide wie zu Beginn und man durfte sich sowohl bei der Torumrandung als auch Micheline Müller im Tor bedanken, dass man die Null bis zur zweiten Pause halten konnten.

Abgeklärtes Schlussdrittel

Das letzte Drittel startete auf beiden Seiten eher verhalten. Zug musste nicht, Frauenfeld konnte nicht und so wurde der Ball eher gemächlich hin und her geschoben. Erst in der 48. Minute war eine Zuger Offensivaktion wieder einmal erfolgreich, als Aline Wiedmer mit ihrem Premierentor in der NLA auf 5:0 stellte. Frauenfeld wechselte im Anschluss die Torhüterin, jedoch war auch diese bereits nach wenigen Sekunden geschlagen, als Noga den Ball zu Kuster spielte, welche zum 6:0 einnetzte. Die Red Lions fanden noch einmal Energie und drückten nun vehement auf den Ehrentreffer. Das Aufbäumen wurde aber, wiederum durch Gemperles Linie, arg gebremst als Olivia Herzog zum 7:0 traf. Nach einem Time-out der Gastgeberinnen wurde der Torhüter durch eine sechste Feldspielerin ersetzt. Die Frauenfelderin Livia Müggler zog aus der Distanz ab, sah ihren Schuss aber von Müller pariert. Jedoch prallte ihr der Ball noch einmal auf die Schaufel zurück und sie liess sich nicht zweimal bitten den Abpraller im Tor zu versenken. Mit einer soliden Defensivarbeit gab sich Zug kein weiteres Mal geschlagen und brachte den 7:1 Sieg souverän nach Hause.

Zug United geht nun mit einem Vorsprung von neun Punkten auf den Strich in die Weihnachtspause. Der Sieg stimmt für den weiteren Meisterschaftsverlauf positiv und wenn man am 5. Januar in der heimischen Stadthalle den Red Ants Rychenberg-Winterthur ebenfalls drei Punkte abluchsen kann, steht der Playoffqualifikation nicht mehr viel im Weg. Das Spiel wird vom Besuch des aktuellen Schwingerkönigs Christian Stucki abgerundet. 

Frauenfeld - Zug 1:7 (0:2, 0:2, 1:3)
Kantihalle Frauenfeld, Frauenfeld. - 76 Zuschauer. - SR Lehmann/Rhöös. Tore: 5. S. Ott (S. Burkhardt) 0:1. 13. S. Bösch (R. Gemperle) 0:2. 31. R. Gemperle (S. Bösch) 0:3. 33. S. Ott (A. Krummenacher) 0:4. 48. A. Wiedmer (R. Gemperle) 0:5. 51. S. Kuster (W. Noga) 0:6. 54. O. Herzog (R. Gemperle) 0:7. 56. L. Müggler (J. Hohl) 1:7. Strafen: keine Strafen.

Programm 5. Januar in der Stadthalle Zug

Ab 14:30 Uhr             Autogrammstunde mit Christian Stucki

15:30 Uhr                   Showmatch: ESAF-OK vs. Team Stucki

16:00 Uhr                   Meisterschaftsspiel NLA Männer: Zug United vs. Alligator Malans

ca. 16:30 Uhr             Showblock JUST JUMP & Pausenspiel mit Christian Stucki

ca. 17:00 Uhr             Pausenspiel mit Christian Stucki

19:00 Uhr                   Meisterschaftsspiel NLA Frauen: Zug United vs. Red Ants Winterthu