Unihockey
Formstarkes Thun fordert Zug United

In der 8. Runde der NLA empfängt Zug United am Samstag in der Kantonsschule den UHC Thun (16 Uhr). Dieser überraschte zuletzt mit einem Punktgewinn gegen Alligator Malans.

Peter Rohner
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Können die Spieler von Zug United gegen den UHC Thun jubeln? Hier im Bild: Luca Graf (links) und André Andersson.

Können die Spieler von Zug United gegen den UHC Thun jubeln? Hier im Bild: Luca Graf (links) und André Andersson.

Bild: Stefan Kaiser
(Zug, 3. Oktober 2020)

Die Thuner wurde vor dem Saisonbeginn – zusammen mit Ad Astra Sarnen – klar auf einen der beiden letzten Plätze der NLA getippt – wie eigentlich vor jeder Saison. Da lagen die Thuner auch vor dem Restart am vergangenen Wochenende.

Mit der Wiederaufnahme der Meisterschaft nach der dreimonatigen Coronapause setzten die Thuner wohl das grösste Ausrufezeichen aller zwölf NLA-Teams. Erst deklassierten die Berner Oberländer den vermeintlichen direkten Konkurrenten um die rote Laterne, Sarnen, gleich mit 13:3 und am Sonntag forderten sie Titelaspiranten Alligator Malans bis in die Verlängerung. Es hätten aus Thuner Sicht gar drei Punkte werden können statt des einen, den es für die Niederlage nach Verlängerung gab. Der tschechische Topskorer David Simek traf bei einem der stets gefährlichen Konter nur den Pfosten – zwei Sekunden vor Schluss.

Besonders eine Thuner Linie sticht heraus

Die Formation um Simek, der bereits wieder mit neun Treffern aus sieben Partien zu Buche steht, ist für jeden Gegner ein steter Gefahrenherd. Doch auch die anderen Formationen um Nicolas Ammann oder Jonas Ruch haben sich im Verlauf der Saison gefunden und können jederzeit empfindliche Nadelstiche setzen. «Thun hat sich im Vergleich zur letzten Saison nochmals stark verbessert und es ist ein guter Gegner», warnt Zugs Trainer Nicklas Hedstål vor der Partie gegen den vermeintlichen Underdog.

Die Zuger holten am vergangenen Wochenende gleich viele Punkte wie der UHC Thun, mussten aber im Unterschied zweimal auswärts antreten. Die Berner holten sich ihre Zähler auf dem von den Gegnern wenig geliebten Parkett in der MUR-Halle. Allerdings sind weiterhin keine Zuschauer zugelassen, weshalb Interessierte das Spiel nur im Liveticker via Verbandswebsite verfolgen können.