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Unihockey: Zugerinnen vergeben in Winterthur zu viele Chancen

Das NLA-Spiel der Frauen von Zug United war ausgeglichener, als es das Resultat von 5:1 zu Gunsten der Red Ants Rychenberg Winterthur vermuten lässt.
Samira Inglin und Marina Schürmann

Das NLA-Spiel der Frauen von Zug United war ausgeglichener, als es das Resultat von 5:1 zu Gunsten der Red Ants Rychenberg Winterthur vermuten lässt. Die Gastgeberinnen vermochte ihre Chancen kaltblütig zu nutzen, während die Zugerinnen vor dem gegnerischen Tor verzweifelten.

Die «roten Ameisen» spielten ab der ersten Sekunde mit hohem Pressing. Sie störten die Zugerinnen früh im Aufbau und provozierten einige Fehler. Nach 13 Minuten musste Sabrina Ott für zwei Minuten auf die Strafbank und so kam Winterthur zu seinem ersten und einzigen Powerplay. Die Zugerinnen hielten dem Druck zwar lange Stand, doch zum Ende des Powerplays konnte Margrit Scheidegger mit einem platzierten Schuss ihre Farben in Führung bringen. Wer nun dachte, Zug United wäre durch dieses Gegentor endlich aufgewacht, täuschte sich. Denn nur wenig später verspringt in der Offensivbewegung der Ball, worauf Topskorerin Nicole Mattle aufs Zuger Tor ziehen konnte und locker zur 2:0-Führung einnetzte. Zug durfte in den letzten Minuten des ersten Abschnitts froh sein, nicht noch weiter in Rückstand zu geraten.

Das zweite Drittel startete wesentlich ausgeglichener als das erste. Zug erwischte den besseren Start und konnten bereits nach knapp zwei Minuten den Anschlusstreffer feiern. Malin Brolund bediente Sandra Kuster, die den Ball abgeklärt in die Maschen beförderte. Winterthur liess sich aber von diesem Treffer nicht beunruhigen und konnte kurz später mit scharfen, präzisen Pässen die Zuger Verteidigung ausspielen und die Zwei-Tore-Führung wieder herstellen.

Zug United durfte das letzte Drittel in Überzahl starten. Der Ball lief rund, die Abschlüsse waren da, aber torgefährlich wurde es selten. Zug rannte nach der Überzahl weiter an, Chance um Chance wurde vergeben und langsam machte sich Verzweiflung breit. Mit einer zusätzlichen Feldspielerin versuchte man, das Torglück zu erzwingen, jedoch brachte auch dies keinen Erfolg. Winterthur hingegen hatte das Glück auf seiner Seite: Nach einer schönen Kombination kam eine Zürcherin zum Abschluss – der abgelenkte Schuss landete zum 4:1 im Tor. Dieser Gegentreffer nahm den Zugerinnen den letzten Mut und als Esther Jeyabalasingam nach einer schönen Einzelaktion zum 5:1 traf, war das Spiel entschieden.

Das Resultat fällt trotz mässiger Leistung der Zugerinnen etwas zu hoch aus. Es gilt nun, die Niederlage abzuhaken und an der Torgefährlichkeit zu arbeiten, um im nächsten Spiel gegen Mendrisiotto drei Punkte einzufahren. Die Partie findet am Samstag um 15 Uhr in der Kantonsschule Zug statt.

RA Rychenberg Winterthur – Zug United 5:1 (2:0, 1:1, 2:0)

Turnhalle Oberseen, Winterthur. – 152 Zuschauer. – SR Crivelli/Rampoldi.

Tore: 14. M. Scheidegger (V. Kühne) 1:0. 16. N. Mattle (A. Frick) 2:0. 22. S. Kuster (M. Brolund) 2:1. 36. V. Kühne (S. Krausz) 3:1. 56. M. Brunner (Eigentor Zug) 4:1.57. E. Jeyabalasingam (M. Mäkelä) 5:1.

Strafen: 1 mal 2 Minuten gegen Winterthur, 1 mal 2 Minuten gegen Zug.

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