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Leserbrief

Unmut über den Kirchenrat

Zur Kirchgemeindeversammlung vom 19. August in Unterägeri

Gemäss Ausschreibung im Katholischen Pfarreiblatt Nr. 18 findet am Sonntag (!), 19. August 2018 nach dem Sonntagsgottesdienst eine Kirchgemeindeversammlung in Unterägeri statt. Es geht bei der Wahlversammlung um die Neubesetzung der Gemeindeleitung durch eine neue Gemeindeleiterin.

Ich und mit mir zahlreiche besorgte Mitglieder der Pfarrei Hl. Familie, Unterägeri, sind mit der Nachfolge und Wahl einer Gemeindeleiterin statt eines Pfarrers nicht glücklich.

Mit der Neubesetzung durch eine Gemeindeleiterin in Unterägeri gibt es im Pastoralraum Zug Berg (Unterägeri, Oberägeri, Menzingen, Neuheim und Allenwinden) keinen einzigen Pfarrer! Wie lange der pensionierte Pfarrer, Othmar Kähli als mitarbeitender Priester gesundheitlich noch im Teilpensum tätig sein wird, ist ungewiss. Nach Konsultation des Pfarreiblattes stelle ich fest, dass in den anderen Zuger Pastoralräumen gleich mehrere Pfarrer und Priester im Amt sind. Warum wird der Pastoralraum Zug Berg diesbezüglich benachteiligt?

Ich habe mich anlässlich der letzten Kirchgemeindeversammlung im Juni 2018 mit meinem Votum für einen Pfarrer eingesetzt und auf diese Benachteiligung aufmerksam gemacht. Mit diesem Leserbrief möchte ich meinen Unmut über den Kirchenrat Unterägeri äussern! Zahlreiche Mitglieder und ich fühlen uns nicht ernst genommen. Ich habe den Eindruck, dass im Pastoralraum Zug Berg ein Pfarrer nur bedingt erwünscht ist. Wenn man nicht mehr weiss, was für eine Bedeutung ein Priester hat, ist die heutige Entwicklung mit Kirchenaustritten und innerer Kündigung folgerichtig.

Müsste der auf zwischen 5 und 10 Prozent zurückgegangene Kirchenbesuch (auch in Unterägeri) nicht aufschrecken? Mit der Tatsache, dass die restlichen 90 Prozent der Katholiken, die innere Kündigung mit der Institution Kirche vollzogen haben, sollten die Verantwortlichen die aktuelle Glaubenskrise aktiver angehen. Erzbischof Gänswein, Rom, sieht die Glaubenskrise auch als Vertrauenskrise.

Das kostbarste «Gold» des katholischen Glaubens ist die Heilige Eucharistiefeier durch den Priester. Wenn jedoch die Heilige Eucharistiefeier immer mehr durch eine «Kommunionsfeier» des Gemeindeleiters ersetzt wird, wird die Glaubenskrise weiterhin zunehmen. Die links-progressive Agenda in zahlreichen Pfarreien ist ein weiterer Grund der inneren Kirchenzerstörung und des Glaubensabfalls.

Ernst Merz, Unterägeri

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