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UNTERÄGERI: «Ägeri on Ice» ist nach Unterbruch wieder da

Nach einem Unterbruch ist «Ägeri on Ice» seit dem Wochenende wieder zurück. Das Projekt hat erneut eingeschlagen, denn die Zusammenarbeit mit den lokalen Sponsoren und der Bevölkerung funktioniert.
Nils Rogenmoser
Auf dem Eisfeld herrscht ausgelassene Stimmung. (Bild: Maria Schmid (Unterägeri, 27. November 2017))

Auf dem Eisfeld herrscht ausgelassene Stimmung. (Bild: Maria Schmid (Unterägeri, 27. November 2017))

Nils Rogenmoser

redaktion@zugerzeitung.ch

Es ist Montagnachmittag, und die Sonne strahlt. Imposant erstreckt sich das «Ägeri on Ice»-Eisfeld im beschaulichen Birkenwäldli. Während Musik aus den Boxen erklingt, ziehen bereits vor dem abendlichen Ansturm einige ihre Kreise auf dem Eis. Das «Ägeri on Ice» gibt für jedermann etwas her – einerseits kann man, in seine dicke Jacke eingemummelt, einen Glühwein trinken, andererseits sich sportlich beim Eishockey betätigen. Projektleiter André Kälin ist die Freude über den gelungenen Saisonstart anzusehen: «Gestern Abend hatte es fast keinen Platz mehr auf dem Eisfeld, die Stimmung war gigantisch. Ich denke, dass ‹Ägeri on Ice› zur Region passt, und bin stolz, die Werte ‹liebevoll› und ‹lokal› zu repräsentieren. Ich denke, wir haben eine gute Sache auf die Beine gestellt, die mit einigen verbesserten Abläufen noch effektiver ist als frühere Durchführungen. Die vielen investierten Stunden haben sich gelohnt.»

Kälin lobt den Rückhalt und den Support aller Beteiligten und gibt eine Anekdote zum Besten: «Es ist toll, dass wir mit den Gründern von ‹Ägeri on Ice›, deren Leitung wir dieses Jahr übernommen haben, so eng zusammenarbeiten können. So haben sie uns gezeigt, wie man überhaupt die Eismaschine fährt. Sogar Sponsoren helfen mit – Marcel Iten, der Inhaber der Kreuzmühle-Bäckerei, hat den ungemein spannenden EVZ-Match im zweiten Drittel verlassen, um uns auf der Eismaschine mitzuhelfen.» Das «Ägeri on Ice» sei eine Begegnungszone, die geschätzt werde, so Kälin. «Expats sagten, dass die hiesige Stimmung ihnen erleichtere, sich ins Dorf zu integrieren.» Mit einem Zwinkern versucht Kälin, diese ominöse Stimmung zu beschreiben: «Vom Klang her ist es eher Handörgeli statt E-Gitarre. Es wird Fondue serviert und vorweihnächtliche Laune verbreitet.» Selbst umliegende Gastrobetriebe schätzten den Event und seien selbst Sponsoren.

Viel zu tun für das Serviceteam

Betritt man die Festhütte, erblickt man liebevoll an die Holzbretter genagelte Retroski und ein EVZ-Trikot. Viola Schurich ist die Wirtin und erzählt vom schönen, aber chaotischen Betriebsbeginn: «Am Wochenende hatte mein Team viel zu tun. Ich komme aus der klassischen Gastroküche und schätze an der neuen Erfahrung vor allem den interaktiven Touch. Die Koordination der überwiegend unerfahrenen Serviceleute ist fordernd, aber ungemein bereichernd, da alle zuverlässig und motiviert sind. Es ist ein Geben und Nehmen – von Ägerern für Ägeri sozusagen.» Sie schätze auch die Kooperation mit den zuverlässigen und lokalen Lieferanten. Nathalie Kryenbühl steht an der Bande des Eisfeldes und schaut ihrer Tochter beim Schlittschuhlaufen zu: «Es ist toll, dass es in Ägeri so etwas gibt und man nicht nach Zug oder Seewen ausweichen muss. Am Samstag hatten wir ein Weihnachtsessen, das sehr geschmeckt hat.»

Hinweis
Weitere Infos gibt es online unter www.aegeri-on-ice.ch

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