UNTERÄGERI: Annahof schliesst – so oder so

Die Zukunft des St.-Anna-Areals löst Emotionen aus. Der Bebauungsplan spielt dabei eine wichtige Rolle.

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Wie lange das alte Kurhaus noch steht, ist derzeit noch offen. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Wie lange das alte Kurhaus noch steht, ist derzeit noch offen. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Am 30. November wird das Unterägerer Stimmvolk an der Urne neben den eidgenössischen über drei gemeindliche Vorlagen zu befinden haben: die Änderung des Bebauungsplans St. Anna, die Einführung von Tempo 30 und die Ersatzwahl für die Rechnungsprüfungs­kommission.

Das eine hängt vom andern ab
Die Realisierung des geplanten Bauprojektes durch die Stiftung St. Anna erfordert eine Änderung des seit 1993 bestehenden Bebauungsplans, der nun zur Abstimmung kommt. Von dessen Bewilligung hängt das Neubauprojekt ab, das am Hang oberhalb des jetzigen Kurhauses drei neue Wohngebäude vorsieht. «Für die Stiftung ist das Ergebnis der Abstimmung enorm wichtig», sagt Peter Knobel, als Vertreter der Stiftung.

Die Stiftung könne zwar mit dem alten Bebauungsplan einen Neubau realisieren, aber nicht finanzieren. Knobel warnt vor den Konsequenzen: «Wenn der Bebauungsplan abgelehnt wird, muss der Annahof schon im Frühling schliessen. Dann gehen 30 Arbeitsplätze und die Übergangspflegebetten verloren.» Denn das Kurhaus sei nicht rollstuhlgängig und sanierungsbedürftig.

Monika Wegmann

Mehr zum Thema lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.