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UNTERÄGERI: Auf dem Areal St. Anna fahren die Bagger auf

Auf dem Areal St. Anna ist gestern der Spatenstich zum Projekt «Am Baumgarten» erfolgt. Das ehemalige Kurhaus verschwindet damit endgültig – und macht neuen Angeboten Platz.
Andrea Muff
Das Projekt «Am Baumgarten» kann starten. Von links: Jörg Hunziker, Ivo Bracher, Josef Ribary, Trix Iten, Hugo Berchtold, Daniel Röck, Thomas Baggenstos und Adrian Sidler. (Bild: Maria Schmid (Unterägeri, 20. November 2017))

Das Projekt «Am Baumgarten» kann starten. Von links: Jörg Hunziker, Ivo Bracher, Josef Ribary, Trix Iten, Hugo Berchtold, Daniel Röck, Thomas Baggenstos und Adrian Sidler. (Bild: Maria Schmid (Unterägeri, 20. November 2017))

Andrea Muff

andrea.muff@zugerzeitung.ch

Auf dem Areal St. Anna in Unterägeri sind gestern die Bagger aufgefahren: In den nächsten drei Jahren entstehen drei Neubauten, und auch das ehemalige Gesundheitshaus wird ersetzt. Anlässlich des Spatenstichs besuchten über 100 Gäste die neue Baustelle. Begrüsst wurden sie von Ivo Bracher, Vorsitzender der Geschäftsleitung und Verwaltungsratspräsident der Bona­invest AG. Die Solothurner Firma ist die Bauherrin des Projekts «Am Baumgarten». Der Unterägerer Gemeindepräsident, Josef Ribary, und der Präsident der Stiftung St. Anna, Hugo Berchtold, liessen es sich nicht nehmen, ein paar Worte an das Publikum zu richten und die Schaufeln für die Fotografin zu schwingen.

Ivo Bracher ist zufrieden mit dem Projekt und erfreut, dass so viele Leute gekommen sind: «Es war ein langer Prozess, und der Spatenstich hat für uns eine wichtige Bedeutung. Mit dem Bauprojekt geht es effektiv los.» Auch für die Bonainvest AG sei die über 90-Millionen-Franken-Investition nicht alltäglich.

Sanfte Renovation der Alterswohnungen

In den drei neuen Mehrfamilienhäusern werden 27 Wohnungen – mit 2,5 bis 5,5 Zimmern – mit Bonacasa-Standard erstellt. In diesen Mietwohnungen können verschiedene Dienstleistungen – wie etwa einen 24×7-Notruf, Reinigung, Waschservice, Taxifahrten, Haustierfütterung während der Ferien – dazu gebucht werden. «Wir unterstützen damit die Autonomie der Bewohner und sprechen Mieter verschiedener Generationen an», erklärt der Chef der Bonainvest AG. Zu den drei Neubauten gehört eine eigene Einstellhalle mit 34 Parkplätzen. Bracher kann noch keine ­genauen Angaben zur Miete ­machen, versichert aber: «Die Mieten entsprechen dem generellen Preisniveau in Unterägeri. Durch den Bonacasa-Standard sind sie vielleicht ungefähr 40 Franken teurer.»

Des Weiteren wird das Kurhaus Annahof abgerissen: An seiner Stelle entstehen ein neues Gebäude mit über 13 Residenzwohnungen und ein Hotelbetrieb mit Betreuung. Teil davon sind eine Kinderarztpraxis, ein Restaurant sowie ein Saal. Die Räume sind öffentlich. Auch eine Einstellhalle mit 81 Parkplätzen gehört dazu. Ein Projekt dieser Grössenordnung erfordere im Vornherein viel Feingefühl, Gespräche mit den Nachbarn und eine enge Zusammenarbeit mit der Gemeinde, sagt Bracher. Zweimal sei das Projekt an einer Gemeindeversammlung besprochen und gutgeheissen worden. Aber auch weitere Massnahmen sind erforderlich: «Wir haben etwa präventiv den Mietzins bei den Alterswohnungen auf dem Gelände gesenkt.» Auch diese bereits bestehenden Objekte werden in der dreijährigen Bauphase sanft renoviert, das heisst, bei jedem Mieterwechsel werde eruiert, was für Arbeiten nötig sind. Gegen das Baugesuch für die Anlage sind keine Einsprachen eingegangen. «Das Konzept des Gesundheitshauses wird noch verfeinert», sagt Ivo Bracher und fügt hinzu: «Der eigentliche Baubeginn der Gebäude wird auf Ende 2018 fallen.»

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