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UNTERÄGERI: Begegnungen in der Zwischenwelt

Die Theatergruppe spielt die Komödie «Irgendwo im Nirgendwo» von Wolfgang Binder. Im Mittelpunkt steht ein tödlich Verunfallter, der wieder auf die Erde zurück muss.
Martin Mühlebach
Markus Walther (in der Mitte, gespielt von Ivan Müller) wird nach einem Autounfall von Herrn Engelen (gespielt von Severin Hanke) und Frau Düvell (gespielt von Corinne Lijak) wieder auf die Erde zurückgeschickt. (Bild: Stefan Kaiser (Unterägeri, 15. Februar 2018))

Markus Walther (in der Mitte, gespielt von Ivan Müller) wird nach einem Autounfall von Herrn Engelen (gespielt von Severin Hanke) und Frau Düvell (gespielt von Corinne Lijak) wieder auf die Erde zurückgeschickt. (Bild: Stefan Kaiser (Unterägeri, 15. Februar 2018))

Martin Mühlebach

redaktion@zugerzeitung.ch

Der Programmierer Markus Walther (Ivan Müller) überfährt auf dem Weg zu seiner Freundin Katrin Stutz (Cindy Bucher) ein Stoppschild und eine rote Ampel. Er verstirbt noch auf der Unfallstelle. Als sich der Vorhang öffnet, steht er mit Blumen und dem Lenkrad in den Händen vor einem Aussenposten von Himmel und Hölle, wo die schwarz und rot gekleidete Frau Düvell (Corinne Lijak) und der ganz in Weiss auftretende Herr Engelen (Severin Hanke) versuchen, den Verstorbenen auf ihre Seite zu ziehen.

In ihren Computern ist der gesamte Lebenswandel des Verstorbenen aufgezeichnet. Die guten und schlechten Taten des Verstorbenen werden gegeneinander aufgewogen. Da sie sich die Waage halten, beschliessen Frau Düvell und Herr Engelen den tödlich Verunfallten für 24 Stunden auf die Erde zurückzuschicken. Ihm wird auferlegt, während dieser Zeit in jeder Situation die ungeschminkte Wahrheit zu sagen.

Irrwitzige Beschuldigungs- und Eifersuchtsszenen

Das Schicksal nimmt seinen Lauf, als Markus Walther zur geplanten Grillparty im Hause seiner Freundin eintrifft. Frau Düvell und Herr Engelen, die genau hinsehen, wie ihr potenzieller «Fang» seinen Auftrag meistert, stellen fest, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt. Markus Walther enthüllt Ungereimtheiten, die sowohl Doris Stutz (Sonja Breitler) als auch deren Schwiegersohn Peter Müller (Werni Müller) als auch dessen Frau Stefanie Müller (Tamara Löhri-Müller) sauer aufstossen. Die Situation erreicht den Siedepunkt, als Markus Walther dem Vater seiner Freundin, Hermann Stutz, gegenübersteht, der beim tödlichen Autounfall in Begleitung einer attraktiven Blondine eine entscheidende Rolle gespielt hat. Es spielen sich irrwitzige Beschuldigung- und Eifersuchtsszenen ab. Gelingt es Hermann Stutz, seine Haut mit absurden Ausreden zu retten? Hat sich Markus Walther den Himmel verdient? Wer es wissen will, tut gut daran, sich die von Regisseur Thomas Salvisberg hervorragend inszenierte Komödie «Irgendwo im Nirgendwo» in drei Akten von Wolfgang Binder anzusehen.

Stimme aus dem Publikum

Geni Häusler aus Unterägeri befand nach der Premiere vom vergangenen Samstag: «Die Schauspielerinnen und Schauspieler haben hervorragende Leistungen abgerufen. Besonders gefallen haben mir die unübertrof­fenen witzigen Gags, die der Komödie die Würze verliehen haben.» Erwähnenswert seien auch die beiden ausgezeichneten Bühnenbilder und die gekonnte Regieführung von Thomas Salvisberg, schob Geni Häusler zu Recht nach.

Hinweis

Aufführungen: Mittwoch, 21. Februar, Freitag, 23. Februar, Samstag, 24. Februar, jeweils um 20 Uhr. Sonntag, 25. Februar, um 17 Uhr. Mittwoch, 28. Februar, Freitag, 2. März, Sonntag, 3. März, jeweils um 20 Uhr in der Ägerihalle.

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