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UNTERÄGERI: Das Eisfieber kann beginnen

Nach zweijährigem Unterbruch geht es in die nächste Saison von «Ägeri on Ice». Momentan steht im Birkenwäldli aber noch die Materialschlacht im Zentrum.
Nils Rogenmoser
Unter Bauchef Hanspeter Kälin herrscht auf der Baustelle ein positives Arbeitsklima. (Bild: Werner Schelbert (Unterägeri, 3. November 2017))

Unter Bauchef Hanspeter Kälin herrscht auf der Baustelle ein positives Arbeitsklima. (Bild: Werner Schelbert (Unterägeri, 3. November 2017))

Nils Rogenmoser

redaktion@zugerzeitung.ch

Nach 2012, 2013 und 2014 beginnt am 24. November die vierte «Ägeri on Ice»-Saison im Birkenwäldli in Unterägeri. Sechs Wochen Spass auf Kufen auf einer Eisfläche von 30 auf 15 Metern – bis dieses Eis jedoch parat ist, muss viel Arbeit und Herzblut investiert werden.

Der Bauchef Hanspeter Kälin ist guten Mutes, als er auf den provisorisch angelegten Holzplatten, wo später das Eis aufbereitet wird, steht. Er erklärt, wieso er das von Sports Zug übernommene Projekt nach zweijährigem Unterbruch als Bauchef unterstützt: «Das Amt beansprucht viel Zeit, welche die vorherigen Organisatoren nicht mehr aufbringen konnten. Ich verfüge als Pensionär über diese Zeit und bin als Ägerer besonders motiviert, diesen geselligen Anlass für eissportbegeisterte Kinder und Erwachsene zu ko­ordinieren.» Auf der Baustelle herrsche unter den freiwilligen Helfern, die allesamt auf Lehrstellensuche sind, eine «super Stimmung».

Mit einem Augenzwinkern verrät Hanspeter Kälin die Erfolgsgeheimnisse: das Team und das strahlende Wetter. Sogar einen Tag voraus seien sie im Zeitplan. Für den Aufbau brauche es aber neben Stressresistenz auch eine Prise Kreativität. So hätte der Boden um 1,4 Meter angehoben werden müssen, damit das Eisfeld eben sei. Des Weiteren müssten die schönen Birkentannen vom Festbetrieb geschützt werden. Der Unterhalt des Eisfelds sei eine Herausforderung und fordere Fingerspitzengefühl, so Kälin: «Aus dem Zelt können wir die Temperatur des Eisfelds je nach Wetterlage beeinflussen und steuern.»

Bereits sind Buchungen eingegangen

Die Erwartungen von Kälin sind bescheiden: «Mein Ziel ist es, dass die Leute Spass haben und das Gelände von ‹Ägeri on Ice› mit einem Lächeln verlassen. Wenn ich sehe, dass es ein ähn­licher Erfolg wie die letzten drei Male wird, bin ich zufrieden.» Grund zur Vorfreude bestünde aber durchaus: Buchungen von Firmen und Privatpersonen für das abendliche Fondueessen im Festzelt und die samstäglichen Hockeyturniere seien bereits zuhauf eingetroffen. Ausserdem sei das Eisfeld für Schulkinder reserviert. Den «wärmsten» Dank will Kälin den freiwilligen Mitarbeitern und den grosszügigen Sponsoren aussprechen: «Wir bestreiten hier eine regelrechte Materialschlacht, die ohne die Lieferungen der meist einheimischen Firmen nicht zu bewältigen wäre. So konnten wir beispielsweise für die begehbaren Flächen rund um das Eisfeld Teppiche von der Zuger Messe übernehmen – ausserdem stellt uns die Gemeinde für den Betrieb ihr Land zur Verfügung.»

Bald wird es im Birkenwäldli beim Eislaufen «leidenschaftlich» und beim Fondueplausch «gesellig» und «urchig» zu- und hergehen. Drei Adjektive, die Ägeri bestens repräsentieren – zumindest laut Kälin.

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