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UNTERÄGERI: Der Badjöggel ist heuer ein Rocker

An der Eröffnung der 55. Wylägerer Fasnacht am Samstagabend sind bei guter Feststimmung schwere Maschinen aufgefahren. Diese brachten den Badjöggel zu seinem Hochsitz im Dorf.
Hansruedi Hürlimann
Narrenmutter Ursi Merz und Ehrenbadjöggel Guido Bassing kamen auf dem Motorrad zur Fasnachtseröffnung. (Bild: Maria Schmid (Unterägeri, 6. Januar 2018))

Narrenmutter Ursi Merz und Ehrenbadjöggel Guido Bassing kamen auf dem Motorrad zur Fasnachtseröffnung. (Bild: Maria Schmid (Unterägeri, 6. Januar 2018))

Hansruedi Hürlimann

redaktion@zugerzeitung.ch

Schon vor dem offiziellen Beginn stimmten die einheimischen Gugger der Möschtliblöser die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer auf die Inthronisation ein. Mit «Narrety, narretei – bi üs dihei» eröffnete dann der Narr den Anlass, umrahmt von den kakofonen Klängen des Turiclubs Unterägeri. Sein in Versform gehaltener Rückblick auf das vergangene Jahr liess erahnen, was an der kommenden Fasnacht pointenreich auf die Schippe genommen wird.

Angeführt von einem Fackelzug der Ehrengarde, wurden daraufhin die Narrenmutter Ursi Merz und der Ehrenbadjöggel Guido Bassing auf den Festplatz gefahren. Sie sassen auf einem eindrucksvollen Motorrad aus Holz, das durchaus Symbolcharakter hatte, wie vom Laudator Franz Merz zu erfahren war. Demnach ist der amtierende Ehrenbadjöggel nicht nur ein begnadeter Rock-’n’-Roll-Tänzer, sondern auch ein begeisterter Töfffahrer. Von der Narrenmutter Ursi war zu hören, dass sie ihren Beruf als Lehrerin mit Hingabe ausführe und eine sportliche junge Frau sei. Wen wundert es, dass die beiden als Fasnachtsmotto «School of Rock» gewählt haben.

Narrenvater übernimmt Verantwortung

Anschliessend überreichte Gemeindepräsident Josef Ribary das Zepter der Macht dem Narrenvater Felix I. Iten, der bis am Aschermittwoch als oberster Wylägerer amten wird. Er wünschte allen Fasnächtlern eine fröhliche und ausgelassene Zeit, in der sie für einmal in eine andere Rolle schlüpfen dürften. Felix I. dankte den verschiedenen Gruppen und Akteuren für ihren Einsatz, damit «die schönste Fasnacht der Welt zum 55. Mal Realität werden kann». Einen besonderen Dank richtete er an die Gruppe von Mitgliedern der Narrenzunft aus dem süddeutschen Hornberg, mit denen die Wylägerer Narren seit 45 Jahren eine ganz besondere Freundschaft pflegen. Als Höhepunkt des Abends wurde dann der Badjöggel eskortiert und vier schwere Motorräder auf den Platz gefahren. Umrahmt von einem rockigen Sound hievte ihn das Ehrenpaar auf seinen Hochsitz, wo er unter dem Motto «Badjöggels’ School of Rock» das fasnächtliche Geschehen verfolgen wird.

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