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UNTERÄGERI: Der EVZ auf einer besonderen Mission

Am Dienstag haben EVZ-Spieler und Patrick Lengwiler, der CEO der Eishockey-Organisation, das Chlösterli besucht. Beide Institutionen verbindet, dass sie auf ihre Weise dynamisch sind. Es ist nicht das einzige Gemeinsame.
Marco Morosoli
Auch der EVZ-Stürmer Dominic Lammer hat sichtlich Freude am Besuch in Unterägeri. (Bild: Stefan Kaiser (20. Februar 2018))

Auch der EVZ-Stürmer Dominic Lammer hat sichtlich Freude am Besuch in Unterägeri. (Bild: Stefan Kaiser (20. Februar 2018))

Marco Morosoli

marco.morosoli@zugerzeitung.ch

Es ist bekannt, dass der EVZ die Schulen «checkt», also besucht. Am Dienstagnachmittag haben einige Spieler der Eishockeyorganisation und ihr Trainer Harold Kreis Werbung in eigener Sache im Chlösterli gemacht. Das ist eine Unterägerer Institution, in der eher ältere Semester zu Hause sind, die ihren Bedürfnissen entsprechend auch in einer gewissen Art gecoacht werden.

In seiner Begrüssungsansprache hob der Chlösterli-Geschäftsleiter Paul Müller auch hervor, dass er nicht weit habe suchen müssen, um Gemeinsamkeiten mit dem EVZ zu finden.

Beide hätten im vergangenen Jahr ihr 50-Jahr-Jubiläum gefeiert, seien in ihrem Business eine Grösse und könnten anstehende Arbeiten nicht beliebig auf einen anderen Tag verschieben. Das Spiel findet heute statt. Auch im Chlösterli sind die Mitarbeiter im Jetzt gefordert. Der eine kann ohne den anderen nicht funktionieren und erfolgreich sein. Das passt auch fürs Eishockey. Stolz ist das Chlösterli auf seine Auslastung von 99 Prozent. Die Bossard-Arena ist sehr oft auch gut gefüllt.

Die EVZ-Delegation ist aber nicht nur zum Zuhören gekommen. Chlösterli-Lehrlinge haben sie in Gruppen im ganzen Betrieb herumgeführt. Es braucht eine gewisse Zeit, bis das Eis gebrochen ist.

Doch der Rundgang scheint beiden Parteien Spass gemacht zu haben. Der EVZ-CEO Patrick Lengwiler bezeichnet den Austausch als spannend: «Wir gehen hier in eine Welt, die uns fremd ist, aber je nach Alter noch weit bis sehr weit entfernt ist.» Hier hakt Paul Müller ein: «Jeder wird früher oder später mit dem Zustand konfrontiert, an dem fremde Hilfe notwendig ist, um weiterhin ein Leben in Würde zu ermöglichen.

Der EVZ-Stürmer Fabian Schnyder ist vom Chlösterli «beeindruckt», hier schaue jeder für den anderen. Das sei hier wie in einer grossen Familie. Als gälte es, dies zu unterstreichen treffen sich dann Chlösterli-Bewohner und die EVZ-Spieler zu einem grossen Bankett. Müller verspricht den Eishockeyanern ein gutes Stück Fleisch, und enttäuscht sie nicht.

Eishockey verbindet die Generationen

Die Chlösterli-Bewohner sitzen pünktlich an den Tischen. Einige haben ihre Rollatoren wie Eishockeyspieler ihre Stöcke fein säuberlich vor dem Bankettsaal aufgereiht. Sepp Roth freut sich aufs Essen: «Ich habe noch dem Baarer Schlittschuhclub beim Spielen zugeschaut.»

Er mag sich auch an EVZ-Partien im offenen Hertistadion erinnern. Am 3. März erlebt der Senior dann eine Premiere. Zusammen mit anderen Chlösterli-Bewohnern ist er Gast beim EVZ in der Bossard-Arena: «Ich war noch nie dort. Ich schaue aber viele Spiele im Fernsehen an.»

Stolz ist auch Alois Keiser. Er sammelt Eishockey-Berichte: «Nur auf Papier. Einen Computer nutze ich nicht.»Aber der Dienstag ist für ihn noch aus einem anderen Grund speziell: Keiser sammelt Autogramme und fachsimpelt gern über Eishockey. Da hat er sicher genug Gesprächspartner und Unterschriftengeber gefunden.

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