UNTERÄGERI: Der Stiftungsrat zieht die Notbremse

Das Kurhaus Annahof wird geschlossen – um wahrscheinlich in vier Jahren wieder neu aufzugehen. Doch jetzt verlieren 34 Mitarbeiter ihre Stelle.

Silvan Meier
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Nach 28 Betriebsjahren muss das Kur- und Erholungshaus Annahof den Betrieb aufgeben. (Archivbild Martin Heimann)

Nach 28 Betriebsjahren muss das Kur- und Erholungshaus Annahof den Betrieb aufgeben. (Archivbild Martin Heimann)

Lange hat der Stiftungsrat um die Zukunft des Kurhauses Annahof gekämpft. Doch nun sind mit grösster Wahrscheinlichkeit die Tage der Institution gezählt. Zumindest vorläufig. Gehen bis am 28. Oktober im Konsultationsverfahren keine Vorschläge ein, wie das Kurhaus gerettet werden kann, stehen Ende Januar 2015 die 34 Angestellten auf der Strasse. Der Betrieb könne nicht mehr rentabel geführt werden, sagt Stiftungsratspräsident Hugo Berchtold. Die Auslastung der 32 Zimmer sei in den letzten zwei Jahren gesunken. Die Stiftung St. Anna hat aber mit der Bonainvest einen Investor gefunden, der das bereits vorliegende Projekt für ein neues Kurhaus übernehmen will. Eine Absichtserklärung ist bereits unterschrieben. Der Neubau soll, so die Pläne, in vier Jahren eröffnet werden. Nicht betroffen von der voraussichtlichen Schliessung sind die 31 Alterswohnungen.