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UNTERÄGERI: Ein Bachelorkandidat im Fokus

Die Feldmusik begeisterte das Publikum in der Ägerihalle mit einem tollen Jahreskonzert. Dirigent Fabian Schneider stand unter besonderer Beobachtung – und hatte alles im Griff.
Martin Mühlebach
Überzeugender Auftritt: die Mitglieder der Feldmusik Unterägeri. (Bild: Maria Schmid (Unterägeri, 25. März 2017))

Überzeugender Auftritt: die Mitglieder der Feldmusik Unterägeri. (Bild: Maria Schmid (Unterägeri, 25. März 2017))

Martin Mühlebach

redaktion@zugerzeitung.ch

In der vollbesetzten Ägerihalle brandete langanhaltender Applaus auf, als die Feldmusik Unterägeri am Freitagabend die Bühne betrat. Es waren Vorschusslorbeeren, die insbesondere dem Dirigenten Fabian Schneider galten, der unter besonderer Beobachtung von drei Experten seine musikalische Bachelor­prüfung ablegte.

Peter Wettstein, ausgebildeter Orchesterdirigent, Komponist und ehemaliger Leiter der Musikhochschule Zürich, der als Fachexperte Dirigentenprüfung amtete, verriet: «Wir haben Fabian Schneider an den Proben genau beobachtet und ihm Feedbacks gegeben. Nun sind wir gespannt, wie er sie umzusetzen vermag.»

Schwungvoll vorgetragene Volkslieder

Adrian Schär, der Präsident der Feldmusik Unterägeri, lobte: «Unser Dirigent ist der ruhende Pol in einer manchmal unruhigen Musik. Er bildet den perfekten Ausgleich.» Fabian Schneider bewies die Gültigkeit dieser Worte. Er hatte während des ganzen Konzerts alles im Griff. Ruhig, aber bestimmt trieb er seine Musiker zu Höchstleistungen an. Nach der anspruchsvollen Alvamar Overture op. 45 von James Barnes gelangten der schwungvolle, melodiöse Marsch «Piotta» von Franco Cesarini und «Break The Wave» von Daniel Zeiter zur Aufführung, ehe der erste Programmteil mit «Swiss Goes Swing» von Gilbert Tinner endete. Die in diesem Stück in den Stilen Swing, Bossa nova und Swing March schwungvoll vorgetragenen vier Volkslieder «Es wott es Fraueli z Märit gah», «Im Aargau sind zwöi Liebi», «L’inverno è passato» und «Là-haut sur la montagne» rissen das Publikum von den Sitzen.

Ein fantastisches Trompetensolo

Nach dem Auftritt der Jugendmusik Ägerital unter der Leitung von Peter Burren und der anschliessenden Pause leitete die Feldmusik Unterägeri den zweiten Programmteil mit der «English Folk Song Suite» von Ralph Vaughan Williams ein. Nach dem rassigen Marsch «Schwyzer Soldaten» von Ernst Lüthold entpuppte sich der von Andy Clark bearbeitete zweite Satz aus dem Trompetenkonzert in D-Dur LMV IX: 13 von Leopold Mozart mit einem fantastischen Trompetensolo von Urs Itin als Highlight des Abends. Mit «The Rose» von Amanda McBroom, der Titelmelodie des gleichnamigen Films, in dem Bette Midler in die Rolle der Protagonistin und legendären Blues-Sängerin Janis Joplin schlüpfte, endete der offizielle Teil des gelungenen Jahreskonzerts der Feldmusik Unterägeri. Dass das begeisterte Publikum mit tosendem Applaus um Zugaben bot, die selbstverständlich gewährt wurden, versteht sich von selbst. Nicht selbstverständlich, aber anzunehmen ist, dass Fabian Schneider seine musikalische Bachelorprüfung glanzvoll bestanden hat.

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