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UNTERÄGERI: FDP-Gemeindepräsident Josef Ribary tritt nochmals an

Die beiden FDP-Gemeinderäte Josef Ribary und Fridolin Bossard treten erneut zur Wahl an. Zwei neue Kantonsratskandidaten werden anstelle von Gabriela Ingold für die FDP ins Rennen geschickt.
Cornelia Bisch
Von links: Josef Ribary, Fridolin Bossard, Gabriela Ingold, Sussi Hodel und Markus Spörri. (Bild: Cornelia Bisch (Unterägeri, 20. März 2018))

Von links: Josef Ribary, Fridolin Bossard, Gabriela Ingold, Sussi Hodel und Markus Spörri. (Bild: Cornelia Bisch (Unterägeri, 20. März 2018))

An der Nominationsversammlung am Dienstagabend liess Gemeindepräsident Josef Ribary endlich die Katze aus dem Sack: Er wird für eine weitere Amtsperiode kandidieren. Er habe auch nach 24 Jahren im Gemeinderat noch grosse Freude am Politisieren, sagte der 67-Jährige. Ribary hatte vor einem halben Jahr bekanntgegeben, dass er nicht für eine weitere Amtsperiode kandidieren wolle, entschloss sich schliesslich aber doch, noch einmal anzutreten. «Fridolin Bossard, den ich gerne als Nachfolger gesehen hätte, erklärte, dass er das Amt des Gemeindepräsidenten momentan aus beruflichen Gründen nicht übernehmen könne», führte Ribary aus.

Seine Kandidatur sei aber nicht bloss eine Notlösung auf Wunsch der Partei. «Mein Feuer brennt noch immer. Ich kandidiere mit grosser Motivation.» Als «grauer Panther» harmoniere er wunderbar mit den Junioren, zu denen er auch den 35-jährigen Bossard zähle.

Dieser äusserte sich erfreut über die erneute Kandidatur Ribarys. «Als Vertreter der jüngeren und der älteren Generation bilden wir ein gutes Team, indem wir verschiedene Spektren abdecken.» Die zwei Jahre im Gemeinderat seien interessant und lehrreich für ihn gewesen, stellte Bossard fest. Die Kandidaturen der beiden Lokalpolitiker wurden von der Versammlung unterstützt.

Auf den Schultern von Sussi Hodel und Markus Spörri lastet das erklärte Ziel der FDP Unterägeri, den vor vier Jahren eingebüssten Sitz im Kantonsrat zurückzugewinnen.

Dritter Listenplatz ist noch unbesetzt

«Das Dorf Unterägeri hat mir viel gegeben. Jetzt ist der Zeitpunkt für mich da, mit einem politischen Amt etwas zurückzugeben», betonte der 48-jährige Markus Spörri. Als selbstständiger Immobilientreuhänder und Betriebsökonom interessieren ihn vor allem wirtschaftliche und raumplanerische Themen, als Familienvater bildungs- und gesundheitspolitische Fragen.

Sussi Hodel (46) sagt von sich, sie sei eine Person, die gerne mit anpacke und lösungsorientiert denke. Die Familienfrau, Unternehmerin und Künstlerin ist erst seit einem Jahr Parteimitglied. «Ich sehe das als Vorteil. Ich trete frisch und ohne Vorurteile an.» Nach zwölf Jahren Mitgliedschaft im Kantonsrat tritt Ortsparteipräsidentin Gabriela Ingold nicht mehr an.

Die FDP Unterägeri möchte mit einer Dreierliste in die Kantonsratswahlen einsteigen. «Leider ist der dritte Platz noch vakant», bedauerte Ingold. Den beiden vorgestellten Kandidaten wurde das uneingeschränkte Vertrauen ihrer Partei zugesprochen. Der Parteivorstand wurde dazu ermächtigt, die allfällige dritte Person in eigener Kompetenz zu ernennen.

Cornelia Bisch

cornelia.bisch@zugerzeitung.ch

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