UNTERÄGERI: Gemeindearbeiter wird von Baum erschlagen

Der Wintersturm hat am Dienstag­morgen ein Todesopfer gefordert. Ein Mitarbeiter der Gemeinde Unterägeri ist während der Arbeit von einer Fichte erschlagen worden.

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Fichten im Wind. (Symbolbild Adrian Stähli/Neue LZ)

Fichten im Wind. (Symbolbild Adrian Stähli/Neue LZ)

Vier Mitarbeiter des Werkhofs Unterägeri hatten einen Baum entfernt, der aufgrund der starken Winde auf den Höhenweg gefallen war.

15-Meter-Stück abgebrochen
Als die Gemeindearbeiter gegen 11 Uhr mit der Arbeit fertig waren, brach im angrenzenden Grundstück plötzlich ein rund 15 Meter langes Stück einer Fichte ab und stürzte auf einen der Arbeiter.

Der aufgebotene Rettungsdienst Zug konnte dem 38-jähriger Mann trotz sofortiger Reanimation nicht mehr helfen. Er verstarb noch auf der Unfallstelle an seinen schweren Verletzungen. Für die Hinterbliebenen sowie für die Mitarbeitenden des Werkhofs wurde ein Care Team aufgeboten.

Schweizweit Verletzte
In Aarau war eine Kindergärtnerin kurz vor 8.30 Uhr mit ihren Zöglingen unterwegs, als ein Baum umkippte. Ein siebenjähriges Mädchen erlitt einen Beinbruch, ein sechsjähriges Mädchen eine Gehirnerschütterung.

Schwer verletzt wurde ein 49-jähriger Mann im freiburgischen Sales. Er stürzte sechs Meter in die Tiefe, als er sein sturmversehrtes Dach reparieren wollte. Im zürcherischen Adliswil wurde ein Arbeiter von einen schweren Schalelement an den Beinen getroffen, das eine Windböe losgerissen hatte. Leicht verletzt wurde ein Passant in Zürich von einer umstürzenden Signaltafel.

Glück hatten zwei Insassen eines Kleinbusses in Reinach im Baselbiet, als wenige Meter vor ihnen eine Platane umstürzte. Bei der Kollision mit dem Baum blieben sie unverletzt. In Mossel im Kanton Freiburg starben vier Kühe in einem Stall, nachdem eine Hochspannungsleitung auf eine Wasserleitung gefallen war.

get/ap