UNTERÄGERI: Im Archiv wird der Platz immer knapper

Das Talmuseum ist zwar erst eine Utopie. Trotzdem wächst die Sammlung der Bürgergemeinde von Jahr zu Jahr.

Drucken
Teilen
Beat Iten (links) und Alois Henggeler inmitten der Sammelstücke. (Bild Stefan Kaiser)

Beat Iten (links) und Alois Henggeler inmitten der Sammelstücke. (Bild Stefan Kaiser)

Sobald in Unterägeri ein Haus verkauft wird, wird Bürgerpräsident Beat Iten hellhörig. «Wir prüfen gewisse Gebäude, ob sie sich als Talmuseum eignen. Das ist unser Ziel.» Aber alleine könne die Bürgergemeinde ein solches Projekt nicht realisieren, obwohl bereits Rückstellungen getätigt würden.

Das ist der Grund, dass die Schätze der Bürgergemeinde Unterägeri nicht leicht zu finden sind. Sie sind seit 1985 im Archiv eingelagert, das sich im Untergeschoss des Altersheims Chlösterli befindet. «Alle Gegenstände stammen aus dem Tal, sie wurden im Haushalt, fürs Gewerbe oder in der Landwirtschaft benutzt und zeigen, wie früher gelebt und gearbeitet wurde», so Alois Henggeler von der ortskundlichen Arbeitsgruppe. Immer wieder werden der Bürgergemeinde Unterägeri Objekte angetragen. Laut Iten soll alles digital erfasst werden. «Von den rund 3000 Stücken haben wir bereits 1300 aufgenommen.»

Monika Wegmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.