UNTERÄGERI: Josef Ithen wird Vollzeitbauer – im Aargau

Unterägeris Gemeinderat Josef Ithen-Meier tritt zurück – und verlässt den Kanton.

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Josef Ithen mit einem an Feuerbrand erkrankten Baum. (Archivbild Werner Schelbert/Neue ZZ).

Josef Ithen mit einem an Feuerbrand erkrankten Baum. (Archivbild Werner Schelbert/Neue ZZ).

Dieser Schritt fällt Josef (Tschusi) Ithen nicht leicht: Der bodenständige Unterägerer Landwirt wird auf den 30. Juni sein Gemeinderatsamt nach zirka acht Jahren niederlegen. Der 39-jährige Sozialchef wird seinen Wohnsitz vom Ägerital ins 188 Seelen grosse Dorf Geltwil bei Muri verlegen. «Das ist ein wohl überlegter Schritt. Denn ich kann dort meinen Betrieb erweitern», sagt Josef Ithen.

Der Milchwirtschaftsbetrieb in Unterägeri sei für eine effiziente Bewirtschaftung mit 17 Hektaren (7 eigenen und 10 zugepachteten) zu klein gewesen. Das zugepachtete Land befinde sich an verschiedenen Orten und liege teilweise in steilen Gebieten. «Die meiste Zeit habe ich auf der Strasse verbracht», schmunzelt er. «Wir hätten gerne im Ägerital erweitert. Aber hier gibt es keinen Markt für Landwirtschaftsland.» Grund dafür sei vor allem die grosse Bautätigkeit im Tal. Damit begründet Ithen seinen Entscheid zum Wegzug in den Aargau.

Monika Wegmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.