UNTERÄGERI: Piraten entern das Dorf

Rund 800 Nachwuchsfasnächtler nahmen am Kinderumzug teil. Dabei gab es viele bunte Sujets zu bewundern.

Natalia Widla
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Ein imposantes Piratenschiff mitten in Unterägeri. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Ein imposantes Piratenschiff mitten in Unterägeri. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Auch in Unterägeri wurde gestern zünftig gefeiert: Am traditionellen Kinderumzug durch das Dorf nahmen rund 800 Kinder teil, viele davon als Schul- oder Kindergartenklasse oder zusammen mit ihren Eltern und Freunden. Auch Brauchtumsfiguren wie die «Klein Badjöggel» und die «Nüssler» fanden ihren Platz zwischen Fröschen, Eisbären und Paradiesvögeln. «Ich bin an der Fasnacht dabei, seit ich ein Jahr alt bin», erzählt Nüssler Leon Vetterli. Auch heute, mit 13 Jahren, bereitet ihm der Umzug immer noch grosse Freude: «Besonders das ‹Nüssle›, unser traditioneller Tanz, macht gute Laune!»

Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ
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Piratenschiff sticht heraus

Etwas neu ist das ganze Fasnachtsbrauchtum dagegen für «Pippi Langstrumpf» Kerstin Harris, die ursprünglich aus Norddeutschland stammt: «Guggenmusig kennt man bei uns so nicht, ich finde sie aber richtig klasse!» Optisch aus der Masse heraus sticht das riesige Piratenschiff der Gruppe Räschüle. «Wir sind eine Gruppe von Familien und Nachbarn aus Unterägeri, die einfach alle riesige Freude an der Fasnacht haben», erzählt Pirat Ralph Ryser. Mit dem Bau ihres Wagens begann die Gruppe nach Neujahr: «Wir haben ganz schön Gas gegeben, heute haben wir dem Ganzen dann den letzten Schliff verpasst», erzählt Ryser.

22 Nummern

Richtige Piraten würden auf den sieben Weltmeeren wohl kaum auf Eisbären treffen – dank der Fasnacht ist dies aber möglich. Denn gleich neben dem Schiff reiht sich die Wohngruppe Bärenhöhle der Sprachheilschule Unterägeri in Eisbärkostümen ein. Insgesamt 22 Nummern, darunter die Guggenmusigen Möschtliblöser und Turi-Club, nahmen am Kinderumzug teil. Im Anschluss gab es in der Ägerihalle ein kostenloses Zvieri für die Kinder, Spiele und Tanz. Organisatorin Rita Nussbaumer: «Die Fasnacht ist einfach ein Farbtupfer in dieser sonst so trostlosen Jahreszeit, ein Brauch, den es zu bewahren gilt.»

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