Unterägeri
Präsident von Zugsports zum Ägeri on Ice: «Unser Schwerpunkt liegt auf einer liebevollen Umsetzung»

Nach einem Jahr coronabedingter Pause ist der beliebte Event Ägeri on Ice zurück. Der Präsident des organisierenden Vereins Daniel Schärer betont, dass sich nicht alles um Corona drehen soll.

Vanessa Varisco
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Die Aufbauarbeiten für Ägeri on Ice im Birkenwäldli Unterägeri sind im Gang.

Die Aufbauarbeiten für Ägeri on Ice im Birkenwäldli Unterägeri sind im Gang.

Bild: Jan Pegoraro (21. Oktober 2021)

Alljährlich bringt der Anlass Ägeri on ice am Nordende des Ägerisees einen Hauch winterlichen Zauber ins Ägerital. Es gibt Eislaufen, ein Fondue-Stübli und eine sportliche Partie Eisstockschiessen. Das alles läuft unter dem Dach Ägeri on Ice. In vergangenen Jahren lockte das Angebot jeweils bis zu 30'000 Personen innerhalb von sieben Wochen auf das Gelände beim Birkenwäldli in Unterägeri.

Letztes Jahr entfiel das Ägeri on Ice aufgrund der Pandemieentwicklungen, doch dieses Jahr feiert der Besuchermagnet sein Comeback. Vom 20. November 2021 bis zum 9. Januar 2022 soll der Anlass stattfinden. Gemäss dem Präsidenten des Vereins Zugsports Daniel Schärer, welcher das Ägeri on Ice organisiert, ist nicht mit grossen Einschränkungen zu rechnen: «Wir sind ein Outdoor-Event, insofern haben wir keine Zertifikatspflicht. Im Gastrobereich, dem ‹Aegeri-Stübli›, gelten die gleichen Regeln wie überall.»

Für diejenigen, die nicht reinkönnen oder -wollen, wird im Aussenbereich ein kleiner Take-away eingerichtet, «damit diese nicht verhungern und verdursten». Auch die Eisläufer sollen davon profitieren, weil sie so nicht extra reinmüssen.

Verzichtet wird allerdings auf eine Bar. Daniel Schärer fügt dazu erklärend an:

«Es erschien uns fast unmöglich, die Regeln umzusetzen, auch wäre eine Vermischung von Gruppen dort unvermeidbar. »

Den zusätzlichen Platz hat man genutzt, um mehr Raum für Tische zu schaffen, damit jeder einen Platz findet. «Ausserdem heisst es nicht, dass es ohne Bar keine Drinks gibt.»

Bau wird von lokalen Firmen übernommen

Eine grosse Umgestaltung erfährt der Event entsprechend nicht. Birgt die Organisation in dieser Art dennoch einen Mehraufwand? Nein, sagt Schärer. Die Ressourcen habe man sowieso. Man kann sich ausserdem auf die Planung der letzten Jahre verlassen. «Dadurch, dass wir letztes Jahr den Aufbau dokumentiert haben und drei Versionen erstellen mussten, haben wir dieses Jahr sehr gut vorbereiten können.»

Personell ist man gut aufgestellt. Der gesamte Bau der Anlage wird von lokalen Baufirmen übernommen. An Betriebsleiter und Personal mangelt es nicht. Schärer führt das auf die Arbeit der vergangenen Jahre zurück: «Das ist das Resultat jahrelanger guter Arbeit und Wertschätzung.» Im Gastrobereich habe man mit dem Gamma Catering erfahrene Leute an Bord, die nicht nur ein paar Wochen im Jahr in der Branche tätig sind, sondern immer.

Besucherzahlen sind schwer abschätzbar

Wie viele Besucher das Ägeri on Ice besuchen werden, sei schwer vorauszusagen. Aber: «Wir spüren, dass man sich darauf freut, und wir sind gespannt.» Schärer geht davon aus, dass der Aussenbetrieb wie immer, «wenn nicht besser», laufen wird und im Innenbereich etwas weniger los sein wird als in den vergangenen Jahren.

Er betont, dass die Pandemie nicht im Mittelpunkt stehe: «Bei uns ist Corona ein Teil der Arbeit, es gehört mittlerweile einfach dazu und ist Teil der Welt, in der wir uns bewegen. Aber nicht das Zentrum.» Die Umsetzung der Massnahmen ist Pflicht, der Schwerpunkt liege auf der Kür, «auf der liebevollen Umsetzung». Darauf, dass die Menschen einen schönen Tag oder Abend haben. Er schliesst:

«Am Ägeri on Ice wird sich nicht alles um Corona drehen, sondern um Eislauf und Fondue und Spass. So wie es immer war. Im Rahmen der Möglichkeiten, die uns bleiben.»

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