UNTERÄGERI: St. Anna will Kuren wieder salonfähig machen

Die Stiftung St.Anna in Unterägeri will unter dem Namen «Kur Plus» ein neues Kurkonzept realisieren. Damit möchte sie die Kur- und Erholungsstätte zu neuem Leben erwecken.

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Der Annahof in Unterägeri. (Archivbild Alexandra Wey/Neue ZZ)

Der Annahof in Unterägeri. (Archivbild Alexandra Wey/Neue ZZ)

Nach der Ablehnung des Bebauungsplanes St. Anna an der Volksabstimmung vom November 2008 war unklar, was mit dem Kurhaus Annahof passieren sollte. Laut einer Mitteilung der neuen Trägerschaft des Kurhauses haben der Gemeinderat von Unterägeri und die Träger der Stiftung eine Zukunftslösung für den Annahof am heutigen Standort entwickelt.

In den letzten acht Monaten wurden die Szenarien diskutiert. Der Wechsel in der Heimleitung in diesem Herbst habe auch eine verstärkte Zusammenarbeit mit dem Chlösterli bewirkt. Daraus hat sich laut Mitteilung die Idee «Kur Plus» entwickelt.

60 bis 65 Betten und Spezialangebote
«Kur Plus» will den ursprünglichen Kurbetrieb weiter anbieten, andererseits sollen auch Gäste mit leichtem pflegerischem Aufwand aufgenommen werden können, teilt die Trägerschaft mit. Vor allem wolle man mit besonderen Dienstleistungen aufwarten und zum Beispiel Ferien für Diätpatienten mit Kochkursen anbieten oder betreutes Wohnen im Alter verstärkt umsetzen.

Auf dem heutigen Grundstück der Stiftung St. Anna soll ein neues Kurhaus entstehen. Man plant laut Mitteilung mit 60 bis 65 Betten. Der Kurbetrieb soll auch während des Umbaus aufrecht erhalten werden.

Realisierung nicht vor Ende 2013
Noch ist – neben bautechnischen und organisatorischen Fragen – die Finanzierung zu klären. Bis im Sommer 2010 sollen konkrete Aussagen dazu möglich sein. Das Projekt wird wohl nicht vor Ende 2013 realisiert werden.

ana