UNTERÄGERI: Tunnel Unterägeri: Es hagelt Einsprachen

Die Unterägerer konnten sich über die Linienführung des geplanten Tunnels informieren. Sie passt nicht allen.

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Hier soll das Tunnelportal entstehen. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Hier soll das Tunnelportal entstehen. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

«Rund 50 Einsprachen liegen bereits vor. Die Auflagefrist schliesst den Montag noch mit ein, es können also noch weitere dazu kommen», sagt Philipp Klingenbeck, Pro­jekt­leiter der Baudirektion für die Umfahrung Unterägeri.

Zur öffentlichen Einsicht aufgelegt waren die neuen Baulinien samt dem Erlass für das Tunnelprojekt 10a. Sie ersetz­en die bisherigen Planungszonen. «Der Freihaltekorridor ist nun enger, denn die Baulinien sind kleinräumiger. Denn es ist ja nicht sinnvoll, länger als nötig Platz zu reservieren», erläutert Klingenbeck.

Er hat bereits festgestellt, dass fast alle Einsprachen die im Richtplan ent­haltene Tunnelvariante 10a betreffen. Als Hauptgründe werden das Portal im Siedlungsgebiet Eu sowie die Angst vor Emissionen genannt. «Die Vari­ante Spinnerei und die Variante Neuägeri werden zurzeit beurteilt und dem 10a gegenübergestellt», sagt Klingenbeck.

Monika Wegmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.