Unterricht startet in der Zuger Riedmatt nach den Sportferien

Der Schulneubau Riedmatt in Zug ist bereit. Am Mittwoch fand die Schlüsselübergabe statt.

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In neuen Riedmattschulhaus kehrt ab Mitte Februar Leben ein.

In neuen Riedmattschulhaus kehrt ab Mitte Februar Leben ein.

Bild: Matthias Jurt (Zug, 13. Dezember 2019)

(ls) Mit der Übergabe des Neubaus vom Baudepartement an das Bildungsdepartement ist die Erweiterung der Stadtzuger Schulanlage Riedmatt baulich abgeschlossen. Am vergangenen Mittwoch überreichte Bauchefin Eliane Birchmeier den Schlüssel fürs neue Riedmattschulhaus offiziell an Schulpräsidentin Vroni Straub. Die Aufnahme des Schulbetriebs in den neuen Gebäudeteilen könne wie geplant nach den Sportferien im Februar erfolgen, schreibt die Stadt in einer Mitteilung.

Die Kosten konnten eingehalten werden

Im Schuljahr 2019/2020 werden in der Schulanlage Riedmatt vier Kindergarten- und zwölf Primarklassen geführt. Rund 260 Schülerinnen und Schüler werden von 37 Lehrpersonen unterrichtet. Der Schule angeschlossen ist die Freizeitbetreuung Riedmatt. Die Schülerinnen und Schüler haben die Gelegenheit, dort das Mittagessen einzunehmen. Auch eine Nachmittagsbetreuung wird angeboten. Laut Stadträtin Vroni Straub zieht nach den Sportferien der Kindergarten in den Erweiterungsbau, sodass das «alte» Schulhaus für einen Quartiertreff und die schulergänzende Betreuung genutzt werden kann. Darüber hinaus konnte der Bau gemäss Mitteilung im Rahmen des bewilligten Kredites realisiert werden. Im Mai 2017 haben die Stimmberechtigten der Stadt Zug die Erweiterung des Schulhauses Riedmatt mit 88,7 Prozent Ja-Stimmen gutgeheissen und den Baukredit von 16,5 Millionen Franken bewilligt. Aus dem Wettbewerb für den Ausbau der Schulanlage Riedmatt ging das Projekt der Zürcher Architekten Niedermann Sigg Schwendener als Sieger hervor. Die Ausführung des weiterentwickelten Projekts startete mit dem Spatenstich im Oktober 2017.