UNWETTER: Der Hagel hat die Erdbeerenernte verdorben

Nach dem heftigen Gewitter ziehen Landwirte ihre Schadensbilanz. Hart getroffen hat es einige Zuger Beerenbauern.

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Edgar Boog, Obstbauer in Hünenberg, zeigt seine vom Hagel zerstörten Früchte. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Edgar Boog, Obstbauer in Hünenberg, zeigt seine vom Hagel zerstörten Früchte. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

«Das Gewitter ist eine Katastrophe für uns», erklärt Hermann Hotz. Der Baarer baut in Deinikon Erdbeeren an. «Mein Schaden ist so gross, als ob ich ein Jahr lang arbeiten würde, aber nur Lohn für die Hälfte des Jahres bekäme.» Der Schock über das Unwetter vom Dienstag sitzt tief. Dabei hatte die Erdbeersaison so gut angefangen. Für Hotz bedeuten die Eissalven «Totalschaden» für seine Ernte. Auch Edgar Boog in Hünenberg hat es schwer erwischt. «Mir hat es die ganze Erdbeerernte verhagelt», berichtet der 47-Jährige, der in Drällikon Obst, Gemüse und Früchte anbaut.

Dabei ist Hagelschlag laut Schweizer Hagelversicherung im Kanton Zug gar nicht so ungewöhnlich. Denn der kleinste Kanton zählt zu den gefährdetsten Gebieten der Schweiz. Auf gewisse Gemeinden im Kanton Zug sind laut Hagelschlag-Statistik von 1961 bis 2004 im Prinzip jedes Jahr die gefrorenen Geschosse geprasselt.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.