URNENABSTIMMUNG: Cham will eine Stadt sein

Am 29. November bestimmt der Souverän über die Zukunftsstrategie von Cham. Die Gemeinde soll sich als Stadt mit viel Erholungsraum positionieren.

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Chamer Kreisel im Zentrum. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Chamer Kreisel im Zentrum. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die Gemeinde lud gestern nach Niederwil zum «Stamm-tisch-Gespräch» über die Urnenabstimmung vom 29. November. Cham entwickelt sich seit den vergangenen Jahren unaufhaltsam vom Dorf zur Stadt: Diese Entwicklung soll in geordneten Bahnen ablaufen. Der Gemeinderat will das Wachstum «qualitativ optimal nutzen». Man will sich innerhalb der Wirtschaftsregion Zugwest bewusst als Zentrum und Stadt positionieren. 

Lage am See als Standortvorteil
Mit der Eröffnung der neuen Autobahn durchs Knonaueramt werde Cham zum Tor nach Zug. «Cham muss sich eine Identität geben, sonst wird das Gebiet zur anonymen Agglomeration», so Raumplaner Marcel Muri, der in Hünenberg aufgewachsen ist und als Stadtentwickler arbeitet. Cham habe beispielsweise durch die Lage am See die Möglichkeit, sich zu einer Stadt mit besonderen Standortvorteilen zu entwickeln. «Cham kann auf seine Naherholungsqualitäten setzen.», so Muri. 

Luc Müller

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mitttwoch in der Neuen Zuger Zeitung.