Velokurier Zug wird 20 Jahre alt

Die orange-schwarzen Velofahrer/innen mit den grossen Rucksäcken gehören längt zum Zuger Stadtbild.

Für den Velokurier Zug: Rainer Affolter
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Die Menschen, die in diesen Trikots stecken, sind alle angestellt beim Velokurier Zug. Als erster Velokurier in der Schweiz wurde 1988 die Filiale in Luzern gegründet. Schnell wurde klar, dass der zuverlässige und öko­logische Service auch in Zug Potenzial hat. So hat der Velokurier Luzern seinen Standort erweitert und im September 2000 die Filiale in Zug eröffnet. Seither nennt sich das KMU «Velokurier Luzern Zug».

In 20 Jahren wurden von den wetterfesten Fahrerinnen und Fahrern unzählige Dokumente transportiert, mittels Blumensträussen überraschend Freude an die Wohnungstür gebracht, Laborproben beim Arzt abgeholt und schnellstmöglich zur Analyse gebracht. Es wurden Ersatzteile für den defekten Lift geliefert, Unterschriften eingeholt, vergessene Autoschlüssel und Mobiltelefone transportiert, im Zuge des Ferienservices zuhause gebliebene Haustiere gefüttert und Wohnungspflanzen gegossen, liegengebliebene Hausaufgaben rechtzeitig ins Schulhaus gebracht. In 20 Jahren hat der Velokurier Zug alles Vorstellbare und teilweise auch Unvorstellbares durch die Stadt Zug gefahren, schnell und ökologisch.

Die Coronakrise hat auch vor dem Velokurier nicht Halt gemacht. Die Kurierinnen und Kuriere waren zwar immer unterwegs, durch das verstärkte Homeoffice und die Vorsicht in allen Unternehmen musste aber auch der Velokurier Umsatzeinbussen hinnehmen. Der Velokurier kann speziell in der Coronazeit seine Systemrelevanz verstärkt unter Beweis stellen. Mit dem Heimlieferdienst von Produkten aus den Apotheken, Spitälern oder auch Bibliotheken leistet der Velokurier in dieser speziellen Zeit seinen Beitrag zum Überstehen der Krise.

Auf öffentliche Feierlichkeiten und Aktivitäten rund um das Jubiläum wird von Seiten Velokurier coronabedingt leider verzichtet.

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