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VELOTAG: Ganz Hünenberg im Velo-Fieber

Treten die Einhörner in die Pedale, ist Spass angesagt. Diesen wollte sich heuer auch ein bekannter Hockey-Spieler vom Eissportverein Zug nicht entgehen lassen.
Daniela Sattler
Die Kleinsten sind startklar – und erhalten Unterstützung von EVZ-Star Robin Grossmann (Mitte). (Bild: Roger Zbinden (Hünenberg, 20. Mai 2017))

Die Kleinsten sind startklar – und erhalten Unterstützung von EVZ-Star Robin Grossmann (Mitte). (Bild: Roger Zbinden (Hünenberg, 20. Mai 2017))

Daniela Sattler

redaktion@zugerzeitung.ch

«Wenn du dich hier umschaust, die vielen Kinder, die in unterschiedlichen Altersklassen zu verschiedenen Velorennen starten – freut dich das, oder denkst du, dass die lieber Hockey spielen sollten?», fragte Christian Kelter vom Veloclub Hünenberg Robin Grossmann.

Der Eishockeyspieler des Eissportvereins Zug (EVZ) war nämlich als Ehrengast an den 34. Hünenberger Velotag eingeladen worden, und an diesem Anlass stand natürlich auch wieder das beliebte «Race of the Unicorns» auf dem Programm. «Nein», meinte der EVZ-Verteidiger und ergänzte: «Das, was einem Spass macht, soll man machen, das ist das Wichtigste.»

Hier kam jeder auf seine Kosten

Die vielen jungen Familien, die sich am Samstag auf dem Dorfplatz einfanden, hatten offensichtlich grossen Spass. Nebst dem Rennbetrieb wurden zahlreiche Attraktionen geboten. Die traditionelle Velobörse und der Rollensprint etwa, um nur einige davon zu erwähnen. Wer es gerne etwas gemütlicher hatte, konnte sich in der Festwirtschaft verwöhnen lassen. Von dort aus hatte man einen guten Blick zur Hüpfburg, auf der sich die Kleinen derweil austoben konnten. Beim Lunapark liessen Marktfahrer die Herzen von grossen und kleinen Schleckmäulern höherschlagen. «Wir sind den unzähligen freiwilligen Helfern, den Behörden und den Sponsoren sehr dankbar für die Unterstützung», so Beat Kluser, Medienverantwortlicher des «Race of the Unicorns».

Die 1,3 Kilometer lange Rundstrecke für die verschiedenen Schülerkategorien sowie die Familienstafette verlief vom Dorfplatz über das Maihölzli. Die Chamerstrasse wurde gesperrt, Streckensicherungen, Sanitäter, Samariter und verschiedene weitere Vorkehrungen sorgten für einen reibungslosen Verlauf des Rennens. «Sicherheit hat erste Priorität», so Kluser.

Die Kleinen sorgten für grosses Interesse

Im Schutz einer angepassten Strecke fand auch das Rennen der kleinsten Teilnehmer statt. Die Zuschauer drängelten sich, denn jeder wollte es hautnah erleben, wenn die Kleinen auf ihren Bobby-Cars und Puky-Laufrädern die Fahrt aufnehmen. Für grosses Aufsehen sorgte dabei ein kleiner Mann, der sich bereits vor dem offiziellen Startschuss ins Zeug legen wollte. «Oh mein Gott, sind die süss!», so der Tenor. Daher vermutlich liess es sich Robin Grossmann auch nicht entgehen, den Startschuss für das Rennen der Vorschulkinder zu geben. Dies allerdings, das versteht sich von selbst, erst nachdem sich die Kinder nach dem Interview eine Unterschrift von ihm ergattert hatten – auf einer Autogrammkarte, dem T-Shirt, Cap oder auf der Pausenbox.

Etwas später zeigten sieben Top-Nachwuchs-Athletinnen vom ATB Baar noch beeindruckende Darbietungen des Kunstradfahrens.

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