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VERANSTALTUNG: Gemeinsam um den Zugersee

Rund 570 Personen nahmen am diesjährigen Marsch um den Zugersee teil. Viele davon marschierten in Uniform. Der älteste Teilnehmer des diesjährigen Marsches ist 95 Jahre alt.
Jonas Indra
Guter Stimmung marschierten diese vier Militärangehörigen am Samstag um den Zugersee. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 22. April 2017))

Guter Stimmung marschierten diese vier Militärangehörigen am Samstag um den Zugersee. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 22. April 2017))

Bei schönem Wetter fand am Samstag der 49. Marsch um den Zugersee statt, der von der Unteroffiziersgruppe Zug organisiert wird. Um den Startpunkt des Marsches in Zug standen Militärfahrzeuge, und es hatten sich viele uniformierte Personen versammelt, um ihre Marschfertigkeit unter Beweis zu stellen. Die Unteroffiziersgruppe Zug zählt rund 620 Mitglieder und organisiert neben dem Marsch auch noch andere ausserdienstliche Tätigkeiten wie Wettkämpfe, Schiesswettbewerbe, Läufe oder auch kleine Feste wie zum Beispiel eine 1.-August-Feier.

«Es nehmen etwa 570 Leute teil, von denen aber nicht alle uniformiert sind», sagt der Obmann des Marschs, Philipp Heidelberger. Seit dem ersten Marsch um den See habe sich vieles verändert. Eine grosse Veränderung sei, dass zwischenzeitlich auch Zivilisten teilnehmen könnten. Die Grundidee des ersten Marschs ist ursprünglich gewesen, einen gesamtschweizerischen Militärmarsch um den Zugersee zu veranstalten, an dem nur Militärs teilnehmen», sagt Werner Zwahlen, ehemaliger Obmann des Marschs. «Doch mit der Armeereform und anderen Veränderungen ist das gar nicht mehr realisierbar.»

Zwei Möglichkeiten, die kleine Strecke zu laufen

Es gibt bei dem Marsch verschiedene Kategorien beziehungsweise verschiedene Routen. Die verschiedenen Kategorien unterscheiden sich durch das Alter der Teilnehmer und durch die Länge der zurückgelegten Strecke. In der Kategorie A marschieren die Teilnehmer unter 32 Jahren. In den Kategorien B und C laufen die älteren Teilnehmer. Das Mindestalter für die Teilnehmenden ist fünf Jahre. Der älteste Teilnehmer dieses Jahr war 95 Jahre alt. Jeder Teilnehmer kann selbst bestimmen, ob er die ganze Strecke von 41 Kilometern marschiert oder ob er 17 Kilometer zurücklegen will. Es gibt zwei Möglichkeiten, die Strecke von 17 Kilometern zu laufen. Eine führt von der Schönegg über Aesch bis nach Arth, die andere von Immensee über Buonas und Cham bis nach Zug. Die Teilnehmer bekommen nach dem Lauf eine Medaille. Dieses Jahr ist das Sujet das Wappen der Gemeinde Cham. Jedes Jahr wird eine andere Gemeinde des Kantons Zug ausgewählt, die am See liegt. Die Strecke führt durch abwechslungsreiche Wandergebiete und gibt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern laut Veranstaltern Gelegenheit, sich auf weitere Märsche vorzubereiten und für körperliche Ertüchtigung zu sorgen – und dies alles mit Seesicht.

«Beim 50. Marsch wird richtig gefeiert»

«Neben den Militärs sind jedes Jahr auch Polizisten, Feuerwehrmänner, Zivilschutzbeamte und Angehörige der Militär-Motorfahrer-Gesellschaft des Kantons Zug dabei», sagt Heidelberger. Neben etlichen Verpflegungsposten auf der Strecke gab es auch noch eine Festwirtschaft am Start/Ziel des Marsches in Zug. Der Lauf begann um 11 Uhr, und die Teilnehmer hatten dann Zeit bis um 20.30 Uhr, um die Strecke zu bewältigen. Werner Zwahlen zeigt sich zufrieden darüber, wie der diesjährige Marsch ablief. Auch das Wetter sei im Vergleich zu den letzten Tagen sehr gut gewesen. «Nächstes Jahr, beim 50. Marsch, wird dann aber richtig gefeiert», sagt Zwahlen zum Abschluss.

Jonas Indra

redaktion@zugerzeitung.ch

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