VERBOT: Atheisten-Plakate: Wie entscheidet Zug?

In Luzern ist ein Plakat verboten, dessen Text die Existenz Gottes anzweifelt. Bald wird sich zeigen, wie die Stadt Zug zu dieser Frage steht.

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In England ist die Atheisten-Werbung auch auf Bussen zu finden. (Bild atheistbus.org.uk/pd)

In England ist die Atheisten-Werbung auch auf Bussen zu finden. (Bild atheistbus.org.uk/pd)

In der Stadt Zug sollen nämlich acht weitere Plakate platziert werden. Ob die Zuger diese je zu Gesicht bekommen, ist nicht sicher. Denn die APG hat dort wie in Luzern einen Vertrag mit der Stadt. «Darin steht, dass Reklame auf öffentlichem Grund, die textlich oder bildlich ein öffentliches Ärgernis erregt, im Zweifelsfalle vor ihrer Veröffentlichung der zuständigen Behörde vorzulegen ist», erklärt Marietta Huser, Leiterin Baubewilligungen. Der Zuger Stadtrat entscheidet am Dienstag.

Im Kanton Luzern will die Freidenker-Vereinigung derweil mit acht Plakaten auf Wände in der Agglomeration – Ebikon, Emmen, Kriens und Littau – ausweichen. Die Beurteilung, ob die Plakate gegen die kantonale Reklameverordnung verstossen, also ob Sitte und Anstand verletzt werden, nimmt in den betreffenden Gemeinden die APG selber vor.

Roger Rüegger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.