VERBRECHEN: Trickdiebe treiben beim Bahnhof ihr Unwesen

Immer unverfrorener gehen Diebe ans Werk. «Das sind Einzelfälle respektive ist trauriges Pech», kommentiert SBB-Mediensprecher Roman Marti diese Vorkommnisse.

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Ein Plakat der Polizei im Bahnhof Zug weist auf die Gefahr hin. (Bild Christoph Borner-Keller/Neue ZZ)

Ein Plakat der Polizei im Bahnhof Zug weist auf die Gefahr hin. (Bild Christoph Borner-Keller/Neue ZZ)

Im März gab es zehn Taschendiebstähle rund um den Bahnhof Zug. Am 23. März etwa fielen Diebe auf dem Bahnhof über eine Zugerin her: Zwei Männer bedrängten die Frau mit grossen Gepäckstücken, drückten sie an die Wand und stahlen ihr Geld und Ausweise. Da die Diebe zuvor den Pin-Code ihrer Bancomat-Karte ausgespäht hatten, als die Zugerin das Billett am Automaten bezahlt hatte, plünderten sie insgesamt 6000 Franken von Konten der Frau. «Ich habe die Illusion verloren, Zug sei doch weitgehend eine heile Welt geblieben und man könne sich unbeschwert auf dem Zuger Bahnhof bewegen», so die bestohlene Josefina Huwyler.

«Das sind Einzelfälle respektive ist trauriges Pech», kommentiert SBB-Mediensprecher Roman Marti diese Vorkommnisse. Taschendiebstähle seien ein altes Problem und würden sich dort ereignen, wo sich viele Menschen aufhielten. «Bahnhöfe sind da keine Käseglocken abseits der Gesellschaft.» Man könne nicht hinter jeden Pendler einen Polizisten stellen.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.