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VEREIN: Fackelzug und Zuckerstock

An der Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Zug (FFZ) blickte Präsident Roman Jenny auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Überrascht wurde er von Stadtrat Urs Raschle.
Olivier Burger
Nach dem Fackelzug in der Innenstadt ging es zur Generalversammlung im Theater Casino. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 27. Januar 2018))

Nach dem Fackelzug in der Innenstadt ging es zur Generalversammlung im Theater Casino. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 27. Januar 2018))

Olivier Burger

redaktion@zugerzeitung.ch

Nach dem traditionellen Fackelzug der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Zug (FFZ) durch die Zuger Innenstadt fand die Generalversammlung wie gewohnt wieder im Theater Casino in Zug statt, das nach der Renovation in frischem Glanz erstrahlt. 205 Aktiv- und Ehrenmitglieder trafen sich, um die Vereinsgeschäfte zu beraten. Gäste aus Politik, Wirtschaft sowie Vertreter von Behörden und Blaulicht-Organisationen folgten der Einladung. Auch eine Delegation der Freiwilligen Feuerwehr Fürstenfeld aus der Zuger Partnerstadt beehrte den Höhepunkt im FFZ-Vereinsjahr.

FFZ-Kommandant Daniel Jauch konnte neun neue Feuerwehrleute aufnehmen. 14 Mitglieder traten an der Generalversammlung aus. Neu leisten somit 141 Aktivmitglieder Dienst in der FFZ. Das Projekt «Feuerwehr 2015» sieht für die FFZ einen Bestand von 140 Feuerwehrleuten vor (80 für die Ortsfeuerwehr und 60 für die Stützpunktfeuerwehr). «Dass wir diesen Bestand heute Abend bereits erreichen, war nicht so geplant», führte Jauch aus und betonte: «Im bevorstehenden Vereinsjahr muss die Rekrutierung wieder intensiviert werden.»

Herausforderung Unwetter

2017 rückte die FFZ 399 Mal aus. Dies waren 175 Einsätze mehr als im Vorjahr. 142 Einsätze betrafen Elementareinsätze wie Überschwemmungen nach Unwetter. Nachdem eine Sturmfront mit ergiebigen Regenfällen am 18. August über Zug gezogen war, wurde die FFZ zu insgesamt 97 Einsätzen gerufen. Wie Recherchen ergaben, hatte die FFZ schon grössere Herausforderungen zu bestehen. Am 17. Juni 1986, nach einem Jahrhundertgewitter in Zug, rückte die FFZ zu 190 Einsätzen aus.

Ein neuer Offizier wurde ernannt

Der neue Formationschef der Chemiewehr heisst Rico Ramens­perger. Er wurde zum Offizier ernannt und gleichzeitig zum Oberleutnant befördert. Die Versammlung verlieh die FFZ-Ehrenmitgliedschaft Guido Birbaumer, Dieter Schnitzius und Marco Maggi. Alle haben sich vereinlich wie auch dienstlich verdient gemacht. Für über 2000 geleistete Einsätze wurde Vizekommandant Thomas Horat geehrt.

«118% für Zug»: So heisst der neue Imagefilm der FFZ, der an der Generalversammlung uraufgeführt wurde und auf Begeisterung stiess. In einer mitreissenden Show präsentierte die Match­less Tanzgruppe die neue Einsatzbekleidung. Stadtrat Urs Raschle überbrachte im Namen der in corpore anwesenden Stadtregierung deren Dank für die geleistete Arbeit. Für den Entscheid, dass die FFZ das Zuger Seefest nicht mehr organisieren und durchführen wolle, zeigte er Verständnis und dankte für den jahrzehntelangen Einsatz. Dem FFZ-Präsidenten Roman Jenny überreichte er einen Zuckerstock, damit er dieses Jahr doch noch ein Feuerwerk zünden könne.

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