VERKEHR: Am Bundesplatz sieht manch einer rot

Kaum ist ein Autofahrer in Fahrt, muss er auch schon wieder wegen Fussgängern bremsen. Die Stadt sieht keinen Handlungsbedarf.

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Die Situation beim Fussgängerstreifen zwischen Manor und Coop City am Bundesplatz. (Bild Christoph Borner-Keller/Neue ZZ)

Die Situation beim Fussgängerstreifen zwischen Manor und Coop City am Bundesplatz. (Bild Christoph Borner-Keller/Neue ZZ)

Die Situation wiederholt sich täglich Hunderte Male: Der Autolenker ist vom Rotlicht bei der dreieckigen Fussgängerinsel beim Bundesplatz weggefahren und stösst, weniger als 100 Meter weiter, auf einen ersten Fussgängerübergang, auf dem sich fast dauernd Menschen über die Strasse bemühen von einem Einkaufshaus zum andern. Aufgehalten wird er erneut bei der Dreiecksinsel nahe der reformierten Kirche.

Es passiert kaum je ein Unfall
Die Sache ist für Automobilisten unbequem. Auch Fussgänger fühlen sich etwas gejagt, möglichst rasch wieder diesen Bereich zu verlassen sofern sie nicht gerade wie auf einem Spaziergang über die Strasse bummeln. Die Situation an diesem zentralen Ort in der City erleben Tausende in beiderlei Hinsicht: Einmal sitzen sie im Auto, das andere Mal sind sie zu Fuss unterwegs und müssen über die Strasse. Glücklicherweise ist es in den letzten Jahren hier kaum zu Unfällen gekommen. Um den einstigen Knackpunkt zwischen Kanton und Stadt ist es ruhig geworden. «Seit damals keine Einigung hierüber zu Stande kam, wurde die Sache nicht wieder aufgegriffen», sagt Kantonsingenieur Hannes Fässler.

Für die Stadt kaum ein Thema
Departementssekretär Pietro Ugolini vom Departement Sicherheit der Stadt Zug kann sich an die Verhandlungen zwischen Kanton und Stadt gerade noch so erinnern. «Aber das ist für uns kaum mehr ein Thema.» Desgleichen Stadtrat Andreas Bossard, nachdem sich die «Lösung bewährt hat». Zwar könne es bei Abendverkäufen und in der Adventszeit zu gewissen Stockungen und Rückstaus bis in die Bahnhofstrasse kommen.

Karl Etter

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.