VERKEHR: Stadt Zug soll velofreundlicher werden

Die Fraktion Alternative-CSP hat eine Motion eingereicht. Sie verlangt, dass die Stadt mehr an die Velofahrer denkt.

Samantha Taylor
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Die Fraktion Alternative-CSP will mit ihrem Vorstoss das Velofahren in Zug sicherer machen. (Bild: Archiv Neue ZZ)

Die Fraktion Alternative-CSP will mit ihrem Vorstoss das Velofahren in Zug sicherer machen. (Bild: Archiv Neue ZZ)

Der Vorstoss der Fraktion Alternative-CSP des Grossen Gemeinderates fordert, dass die Stadt Zug in Zusammenarbeit mit dem Kanton die innerstädtischen Veloverbindungen in erster Linie sicherer, und in zweiter Linie komfortabler und direkter gestalte. Der Fokus soll dabei vor allem auf den Veloverbindungen zwischen den bevölkerungs- sowie kinderreichen Wohngebieten und den Oberstufenschulhäusern liegen. Soweit als möglich, das fordert die Alternative-CSP, sollen sogenannte Velobahnen erstellt werden. «Dabei handelt es sich um Velowege, die von der Strasse deutlich abgetrennt sind.

Das Velo werde von Kindern und Jugendlichen immer seltener als alltägliches Transportmittel benutzt, bedauern die Motionäre. «Unser Ziel ist, dass sich wieder mehr Leute zutrauen mit dem Velo unterwegs zu sein. Vor allem auch Kinder und Jugendliche.» Immerhin sei das Velo innerstädtisch bei weitem das effizienteste Transportmittel, erklärt Astrid Estermann, Gemeinderätin Alternative-die Grünen.