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VERKEHR: Stadttunnel: Angst vor finanziellem Fiasko

Für den Kantonsrat ist der Zuger Stadttunnel wichtig und muss vorangetrieben werden. Die Linken aber sprechen sich für eine Etappierung aus.
Stau in der Zuger Vorstadt. (Bild Christoph Borner-Keller/Neue ZZ)

Stau in der Zuger Vorstadt. (Bild Christoph Borner-Keller/Neue ZZ)

Die Wichtigkeit des Zuger Stadttunnels zwischen Casino und Gubelstrasse war im Zuger Kantonsrat unbestritten. Von links bis rechts sprachen sich die Politiker dafür aus, dass er prioritär behandelt werden müsse. Martin Stuber (AL, Zug) liess sich zu einem Lobgesang hinreissen: «Endlich rückt der Stadttunnel etwas vor in der Prioritätenliste. Noch lieber wäre uns gewesen, wenn er in die erste Priorität aufgenommen worden wäre.»

Doch dann kam das Aber. Stuber will mit aller Macht bereits bei der Festsetzung des Tunnels eine Etappierung beliebt machen – wegen der Kosten. «Wir reden jetzt von einem Projekt, das bis zu 480 Millionen Franken kosten könnte. Das ist zu viel.»

Selbstverständlich habe die Baudirektion eine Etappierung abklären lassen, sagte Baudirektor Heinz Tännler. Die Resultate seien aber ernüchternd gewesen. Bezüglich Finanzierung der Projekte bewege man sich momentan im tiefschwarzen Bereich. Und auch wenn die Tangente komme, werde man sich nicht verschulden.

Freddy Trütsch/Neue ZZ

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