VERKEHR: Velofahren ist bei Zuger Kindern ausser Mode

Immer mehr Kinder und Jugendliche scheuen den Drahtesel. Vor allem in der Stadt. Daran ist nicht nur das «Mama-Taxi» schuld.

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Veloprüfung in Steinhausen. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Veloprüfung in Steinhausen. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

«Die Zahl der Velo fahrenden Kinder hat in Zug abgenommen, und der Veloverkehr ist massiv zurückgegangen», beklagt Astrid Estermann. Die Präsidentin von Pro Velo Zug und gleichzeitig alternative Zuger Gemeinderätin schlägt Alarm.

Öffentlicher Verkehr ist zu gut
Das hat seine Gründe. Zum einen sind die sogenannten «Mama-Taxis» in der ganzen Schweiz, vor allem in wohlhabenden Gegenden, verbreitet. Zum anderen können sich immer mehr Jugendliche die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln leisten – gerade im Kanton Zug, wo das Bus- und Bahnnetz so hervorragend ausgebaut ist.

Die Zuger Polizei stellt generell im Rahmen des Verkehrsunterrichts zunehmend fest, dass die Schere zwischen Kindern, die sehr gut Radfahren und solchen, die kaum in der Lage sind, ihr Velo zu beherrschen, immer grösser wird.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.