VERKEHRSSICHERHEIT: Benebelt am Steuer – keineswegs ein Einzelfall

Die Zuger Polizei hat zwischen Freitagabend und Montagmorgen insgesamt acht Personen wegen Trunkenheit oder Betäubungsmitteln am Steuer angezeigt und ihnen die Führerausweise abgenommen.

Drucken
Teilen
Einer der angehaltenen Lenker hatte Marihuana konsumiert (Symbolbild). (Bild Keystone)

Einer der angehaltenen Lenker hatte Marihuana konsumiert (Symbolbild). (Bild Keystone)

Der erste Fall ereignete sich am Freitagabend kurz vor acht Uhr: Ein 23-jähriger Lenker wurde an der Neugasse in Baar positiv auf Marihuana getestet. Am selben Abend, kurz vor elf Uhr, wurde bei einem stehenden Fahrzeug an der Dammstrasse in Zug ein 33-jähriger Mann kontrolliert. Vor der Kontrolle, versuchte er noch rasch ein Säcken Marihuana zu entsorgen. Danach
gab der Mann zu, unter Drogeneinfluss Auto gefahren zu sein.

Am Samstag, kurz nach Mitternacht, wurde eine 29-jährige Lenkerin mit einem Atemalkoholgehalt von 1.06 Promille in Baar erwischt.

Kurz vor zwei Uhr wurden bei einer 53-jährigen Frau in Unterägeri Alkoholsymptome festgestellt. Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1.03 Promille.

Am Sonntag, kurz nach Mitternacht, zeigte ein Drogenschnelltest bei einem 38-jährigen Autolenker an der Zugerstrasse in Baar positiv an.

Alkohol und Drogen im Mix
Kurz vor vier Uhr morgens wurde bei einer Kontrolle an der Sihlbruggerstrasse in Baar ein 19-jähriger Lenker erwischt, der sowohl unter Alkohol-, als auch unter Drogeneinfluss gefahren war. Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0.97 Promille.

Am Montag, kurz nach Mitternacht, ergab ein Atemalkoholtest bei einem 52-jährigen Mann einen
Wert von 0.94 Promille. Der Lenker war in Unterägeri unterwegs gewesen.

Ebenfalls in Unterägeri, kurz nach drei Uhr, zeigte der Atemalkoholtest bei einem 40-jährigen Lenker 0.96 Promille an.

Bei allen Lenkern wurde eine Blut- bzw. Urinprobe im Kantonsspital angeordnet. Die Weiterfahrt wurde ihnen sofort untersagt und die Führerausweise wurden abgenommen. Die Lenker werden angezeigt und werden sich vor der Justiz verantworten müssen, wie die Zuger Polizei mitteilt.

scd