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Verkehrssicherheit: Ein Fussgängerstreifen mehr in Hagendorn

Die Verkehrssicherheit an der Dorfstrasse für die Schulkinder soll verbessert werden.
Andrea Muff
An der Dorfstrasse soll die Beleuchtung auf LED umgerüstet werden. Bild: Stefan Kaiser (Hagendorn, 6. März 2019)

An der Dorfstrasse soll die Beleuchtung auf LED umgerüstet werden. Bild: Stefan Kaiser (Hagendorn, 6. März 2019)

Auf dem Schulweg der Hagendorner Kinder fehlen laut einer Motion ein Fussgängerstreifen, die LED-Beleuchtung und ein breites Trottoir. Diese drei Forderungen möchten die Chamer Kantonsräte Jean Luc Mösch (CVP), Manuela Käch (CVP), Hans Baumgartner (CVP), Thomas Gander (FDP), Esther Haas (ALG), Claus Soltermann (GLP) und Drin Alaj (SP) mittels der Motion betreffend Verbesserung der Schulwegsicherheit an der Dorfstrasse in Hagendorn durchsetzen. Des Weiteren beantragte der Regierungsrat gestern die Umwandlung in ein Postulat.

Gleich zu Beginn der Debatte führte Motionär Jean Luc Mösch ins Feld, dass der besagte Trottoirabschnitt lediglich eineinhalb Meter breit sei, damit fehle zur Norm ein halber Meter. Zudem soll auf der Höhe der Überbauung im Gebiet Rebmatt ein Fussgängerstreifen erstellt werden, da dort viele die Strasse queren würden, um zur Bushaltestelle zu gelangen. Die Motionäre würden an ihren ursprünglichen Anträgen festhalten, so Mösch. Als Fraktionssprecher der CVP erklärte er, dass die Fraktion vorschlage, die Motion in Bezug auf den Fussgängerstreifen teilerheblich zu erklären.

Verbreiterung ist unverhältnismässig

FDP-Fraktionssprecher Markus Spörri (Unterägeri) hatte fürs Anliegen der Motionäre zwar Verständnis, aber seine Fraktion werde dem Antrag der Regierung folgen und die Motion betreffend Beleuchtungsverbesserung teilerheblich erklären. Auch die ALG-Fraktion wollte die Motion teilerheblich erklären, sagte Stéphanie Vuichard (Zug). Jedoch nur in Bezug auf die LED-Beleuchtung und den zusätzlichen Fussgängerstreifen. SP-Kantonsrat und Chamer Gemeinderat Drin Alaj setzte sich für die Anliegen der Motionäre ein, so empfehle die SP-Fraktion, die Motion vollerheblich zu erklären. SVP-Fraktionssprecherin Brigitte Widmer Wenzin (Cham) folgte indes der Argumentation des Regierungsrats, eine Verbreiterung des Trottoirs sei unverhältnismässig und die Fraktion befürwortete die Teilerheblicherklärung betreffend Beleuchtung sowie die gleichzeitige Abschreibung des Vorstosses.

Baudirektor Florian Weber entschuldigte sich beim Parlament, erst jetzt die Umwandlung in ein Postulat zu beantragen. Weiter hielt er daran fest, den Vorstoss teilerheblich in Bezug auf die Umrüstung der Beleuchtung auf LED zu erklären. Momentan prüfe die Baudirektion die Verbreiterung des Trottoirs. Allerdings käme diese erst bei einer Sanierung zum Zug, also in rund 10 bis 15 Jahren, hält Weber fest. Schlussendlich stimmte der Rat mit 36 zu 35 Stimmen knapp der Umwandlung in ein Postulat zu. Als Nächstes stimmte das Parlament einzeln über die drei Anträge ab. Das Ergebnis: Das Postulat wurde in Bezug auf den Fussgängerstreifen und der LED-Beleuchtung teilerheblich erklärt und anschliessend abgeschrieben. Baudirektor Weber versprach: «Wir werden das, so wie beschlossen, umsetzen.»

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