Verladestation Rotkreuz war ein «Beispiel»

Die Gotthard-Verladestation im Ennetsee ist nicht im Gespräch. Der Urner Baudirektor relativiert ein Zitat.

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Fakt ist: Der Gotthardtunnel muss saniert werden. Doch eine Frage bleibt: Wie kommen die Lastwagen während dieser Zeit in den Süden? (Bild: Florian Arnold/Neue UZ)

Fakt ist: Der Gotthardtunnel muss saniert werden. Doch eine Frage bleibt: Wie kommen die Lastwagen während dieser Zeit in den Süden? (Bild: Florian Arnold/Neue UZ)

«Im Bericht des Astra wird etwa Rotkreuz erwähnt» – dieser Satz des Urner Baudirektors Markus Züst löste im Kanton Zug Irritationen aus. Es ging darum, wo im Falle der Sanierung des Gotthard-Strassentunnels der riesige Autoverlad nördlich des Gotthards zu stehen käme, wenn für diese Zeit keine zweite Röhre gebaut würde. Allerdings kommt Rotkreuz im aktuellen Synthesebericht über die mögliche Rollende Landstrasse, jenem vom 24. Januar 2012, überhaupt nicht vor. Entsprechendes Erstaunen löste das Nachfragen der Neuen Zuger Zeitung deshalb im Bundesamt für Strassen aus.

«Dass ich Rotkreuz als Standort propagiert hätte, ist falsch.» Sagte Markus Züst am Montag. «Den Standort Rotkreuz kann ich genauso wenig propagieren wie irgendeinen anderen Standort.» Ob das entsprechende Zitat so gefallen sei, lässt er dahingestellt. Rotkreuz habe er erwähnt als Beispiel für die vielen Standorte, die nördlich des Gotthards für einen Autoverlad früher in Diskussion gewesen seien. Diese seien nicht näher geprüft worden.

Christian Volken

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