Vermisste Rotkreuzerin tot aufgefunden

Seit Juni 2007 ist eine 47-jährige Frau aus Rotkreuz vermisst worden. Nun wurde in der Nähe von Halle (D) die Leiche der Vermissten gefunden. Ihr Tod wird mit dem Doppelmörder von Mansfeld in Verbindung gebracht.

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In der Nähe von Halle (D) sind in einem Waldstück vor einigen Tagen Leichenteile einer Frau gefunden worden. Die Analyse in der Rechtsmedizin hat am Freitag Klarheit über die Identität der Verstorbenen verschafft: Es handelt sich um die seit Juni 2007 vermisste 47-jährige Rotkreuzerin, wie die Zuger Strafverfolgungsbehörden am Freitag mitteilten. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Halle.

Die tote Rotkreuzerin wird laut Meldungen verschiedenen deutscher Presseagenturen mit dem Doppelmörder von Mansfeld in Verbindung gebracht. Dieser wurde im Februar 2010 wegen Mordes und Raubes mit Todesfolge in zwei Fällen sowie Betrugs, Computerbetrugs und Fahrens ohne Führerausweis zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Das Urteil bestätigte der deutsche Bundesgerichtshof im vergangenen November und ordnete wegen der besonderen Schwere der Schuld eine anschliessende Sicherungsverwahrung an, wie die «Neue Zuger Zeitung» am 11. November 2010 meldete.

Schon damals war der 39-Jährige verdächtigt worden, am 23. Juni 2007 auch die Frau aus Rotkreuz umgebracht zu haben. Er hatte aber noch behauptet, sie sei bei einem Streit aus dem Auto gestürzt und dabei gestorben. Die Leiche hätte er anschliessend in den Rhein geworfen.

pd/zim/bep