Vernehmlassung zum Hundegesetz eröffnet

Der Zuger Regierungsrat spricht sich für die Schaffung eines kantonalen Hundegesetzes aus. Es soll den richtigen Umgang mit den Vierbeinern regeln und der artgerechten Tierhaltung dienen.

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Die artgerechte Umgang mit dem Hund erfordert unter anderem viel Zeit. Verena Reding, langjährige Inhaberin und Ausbildnerin der Hundeschule Wyden mit ihrem Tier im Training in Alosen. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Die artgerechte Umgang mit dem Hund erfordert unter anderem viel Zeit. Verena Reding, langjährige Inhaberin und Ausbildnerin der Hundeschule Wyden mit ihrem Tier im Training in Alosen. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Gemäss Informationsschreiben des Regierungsrates würden im Hundegesetze demnach «der gesellschaftlich verträgliche Umgang mit Hunden, die Haltung von Hunden im Einklang mit dem Natur- und Artenschutz sowie der Umgang mit Hunden mit hohem Gefährdungspotential» im Zentrum stehen. Wie aus der Mitteilung weiter hervorgeht, sei ein wichtiger Aspekt des Gesetzes die Eigenverantwortung der Hundehalter.

Geregelt würden datin aber auch Bestimmungen hinsichtlich Leinenpflicht, das Vorgehen bei streunenden Hunden, die Aufgaben des Veterinärdienstes sowie Mitwirkungs- und Auskunftspflichten. Auf ein Verbot bestimmter Rassen sei verzichtet worden, heisst es weiter.

Der Regierungsrat hat die Sicherheitsdirektion beauftragt, das Hundegesetz in die Vernehmlassung zu schicken. Gemeinden, Parteien und interessierten Kreise seien eingeladen, bis 31. März Stellung zu nehmen, heisst es abschliessend.

pd/kst