VERNISSAGE DOK-FILM: Nach 400 Jahren soll noch nicht Schluss sein

Das Kloster Maria Opferung in Zug hat Nachwuchsprobleme. Deshalb reisen die Schwestern in fremde Länder.

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Nathalie Oestreicher (Mitte) im Gespräch mit den Nonnen. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Nathalie Oestreicher (Mitte) im Gespräch mit den Nonnen. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Der niedrige Raum ist nur spärlich beleuchtet, im Zentrum steht eine grosse Leinwand, und die Besucher nehmen auf den aufgestellten Holzstühlen Platz. «Ich bin gespannt wie ein Regenschirm», sagt eine Ordensschwester schmunzelnd. Dann geht es los: «Wenn der Herrgott ruft» ist in weissen Buchstaben auf der Leinwand zu lesen. Dies ist der Titel des Dokumentarfilms von Nathalie Oestreicher, Regisseurin. Der Film wurde am Freitag im Kloster Maria Opferung einem ausgewählten Publikum gezeigt.

«Wenn der Herrgott ruft» gibt einen Einblick in die momentane Situation der 12 verbleibenden Schwestern des Ordens der Kapuzinerinnen im Kloster Maria Opferung in Zug. Die jüngste Schwester ist 79 und die Älteste 98 Jahre alt. Die Nachfolge muss somit dringend geregelt werden. Denn das Kloster soll als spiritueller Ort erhalten bleiben, und das dazugehörige Land soll weiterhin nicht überbaut werden.

Miriam Scherer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.