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VERNISSAGE: Ethik von Banken wird beleuchtet

Im Doku Zug wurde im Rahmen einer Buchpräsentation über die Ethik von Banken geredet. Das Thema fand unerwartet grossen Anklang.
Manfred Stüttgen führte das Publikum im Pfarreiheim St. Michael in das Thema ein. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 25. April 2017))

Manfred Stüttgen führte das Publikum im Pfarreiheim St. Michael in das Thema ein. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 25. April 2017))

Mit einer so grossen Anzahl Leute hatten weder der Hauptautor des Buches «Ethik von Banken und Finanzen» Manfred Stüttgen noch der Veranstalter der Buchvernissage, das Doku Zug, gerechnet. Da sich über 60 Personen für den Anlass am Dienstagabend angemeldet hatten, musste dieser kurzfristig vom Doku Zug an der St.-Oswalds-Gasse ins Pfarreiamt St. Michel verlegt werden, wo dann alle Platz fanden. Die Vernissage fand im Beisein von Manfred Stüttgen von der Universität Luzern und dem Institut für Finanzdienstleistung Zug IFZ und drei Co-Autoren statt.

Das Buch ist in drei Kapitel eingeteilt. In jedem Kapitel haben verschiedene Autoren einen Beitrag zum jeweilig übergeordneten Thema verfasst. Nach einer kurzen Einleitung zum Buch erhielt bei der Vernissage jeder der Autoren fünf Minuten Zeit, um seinen Teil kurz vorzustellen. Fast jede der Kapitelzusammenfassungen hörte mit einem sogenannten «Cliffhanger» auf, der Spannung erzeugte. Passend dazu formulierte Stüttgen es so: «Jetzt haben wir zu jedem Kapitel einen Teaser gehört.» Die Vernissage gestaltete sich im weiteren Verlauf äusserst abwechslungsreich. Mal wurde ein Witz gemacht, mal wurde ernst diskutiert.

Es gibt «Forschungslücken»

Das Buch «Ethik von Banken und Finanzen» befasst sich auf seinen rund 560 Seiten mit der Finanzethik von Investoren, Banken und Kapitalmärkten. Am Anfang jeder Diskussion oder jedes Inputs stand das Geld. Co-Autor und Präsident des Kirchenrats der reformierten Landeskirche Aargau, Christoph Weber-Berg, sagte dazu: «Geld bringt Menschen zur Geltung, denen wir sonst keine Beachtung schenken würden.» Er widmete seinen Teil denn auch dem Geld und der Geltung.

Die anderen beiden anwesenden Co-Autoren waren Yvonne Seiler Zimmermann, Professorin am Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ, und Rudolph Wehrli, Verwaltungsratspräsident der Clariant AG. Seiler schrieb ihren Teil über Spekulationen und Ethik. Wehrli widmete sich der Aktionärsdemokratie und den entmutigten Eigentümern. Am Ende der Vorträge wurde die Diskussion dann freigegeben und das Publikum durfte Fragen stellen. Daraus folgte eine gute halbe Stunde voller spannender Fragen und mindestens genauso spannender Antworten.

Manfred Stüttgen zeigte sich sehr zufrieden. Er habe nicht gedacht, dass das Interesse derart gross sein würde. Er freue sich jedoch über diese positive Überraschung. Der Hauptautor beantwortete die Frage, aus welchem Grund er ein Buch über das Thema «Ethik von Banken» geschrieben habe, folgendermassen: «Das Thema ist extrem relevant, es gibt viel zu sagen, und es gibt viele Forschungslücken.» An dem Buch arbeitete er über ein Jahr.

Jonas Indra

redaktion@zugerzeitung.ch

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