Leserbriefe
Versäumnisse der Politik in Bern

Gedanken zur Situation bezüglich Covid-19-Impfung

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Bei übertragbaren und stark verbreitbaren, bösartigen Erkrankungen (Pandemien) können Personen, die ohne medizinische Indikation sich einem nach dem Stand der medizinischen und epidemiologischen Wissenschaft allgemein anerkannten Schutzverhalten (insbesondere einer Impfung) willentlich verweigern, von den Krankenversicherern zur eigenverantwortlichen und zumutbaren Übernahme der Behandlungskosten verpflichtet werden. Das Gesetz regelt das Ausmass der zumutbaren Übernahme dieser Art von Eigenverantwortung.

Jeder und jede darf wider besseres wissenschaftlich anerkannten Wissens die eigene Gesundheit gefährden, aber bitte nicht auf Kosten anderer, insbesondere nicht zu Lasten der Impfwilligen und der Geimpften. Jene sind vor der anteiligen Übernahme der Behandlungskosten der Impfverweigernden zu schützen. Bundesrat und Bundesparlament haben es jedoch versäumt, rechtzeitig diese Eigenverantwortung der Impfverweigernden und den Schutz der Impfwilligen vor den verursachten Behandlungskosten der Impfverweigernden gesetzlich zu regeln. Wäre das geschehen, dann wäre die ganze jetzige politische Kampfansage der Impfverweigernden ausgeblieben. Es gäbe keine Freiheitstrycheln und auch keine Volksinitiative, welche die Realität und die Fakten verleugnet und die zudem im Widerspruch zur Bundesverfassung steht. Denn es gilt der Schutz der Gesundheit.

Frage: Wer bildet dazu das Initiativkomitee und sammelt die 100000 Unterschriften?

Xaver Vonesch, Steinhausen