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Leserbrief

Verschiedene Meinungen aus Zug zu den kommenden nationalen Wahlen

Zu den eidgenössischen Wahlen am 20. Oktober

Die CVP Frauen Kanton Zug unterstützen den bisher antretenden Ständerat, weil er sich mit dem Kanton Zug identifiziert und uns sein politisches Engagement beeindruckt. Er war schon ein anerkannter und erfolgreicher Regierungsrat, aus dieser Tätigkeit kennt er die Herausforderungen unseres Kantons. Er steht für einen gesunden Finanzplatz Zug ein, kämpft schon seit Jahren für einen fairen Finanzausgleich und hat dabei immer das Wohl der ganzen Schweiz im Fokus. Er hat bewiesen, dass er Brücken zwischen Kontrahenten bauen kann.

Der NFA-Kompromiss kam im Wesentlichen durch seinen unermüdlichen Einsatz zu Stande. Sein Mitwirken in den Finanz-, Staats- und Sicherheitspolitischen Kommissionen sind für den Kanton Zug von grosser Bedeutung. Er wird sich auch in der neuen Legislatur für den Erhalt und Ausbau von Arbeitsplätzen, ein bezahlbares Gesundheitswesen und die Solidarität zwischen Jung und Alt einsetzen. Komplexe Sachverhalte bringt er mit einfachen Worten auf den Punk und versteht es, sein fundiertes Wissen einzubringen. Mit seiner angenehmen Art kann er auf Menschen zugehen um gemeinsam realistische Lösungen finden. Er hat die letzten 4 Jahre unseren Kanton kompetent vertreten. Darum geben wir dem bisherigen Ständerat unsere Stimme.

Fabienne Roschi, Präsidentin CVP Frauen, Baar


Die bürgerlich dominierte Politik auf kantonaler und nationaler Ebene hat in den letzten Jahren viele Probleme verschärft, statt sie zu lösen. Seit Jahren fehlt es in unserem Kanton an bezahlbarem Wohnraum, sodass vor allem die junge Bevölkerung in die angrenzenden Kantone verdrängt wird. Viele Arbeitnehmerinnen, die trotz Vollzeitpensum im tieferen Lohnbereich liegen, riskieren zunehmend in staatliche Abhängigkeit zu geraten. Ebenso geht es älteren Zeitgenossen, die nicht zur Oberschicht gehören. Da bräuchte es mehr Unterstützung durch die öffentliche Hand in Bereichen wie Prämienverbilligung, Ergänzungsleistungen und Förderung von sozialem Wohnungsbau. Stattdessen wurden zu Gunsten der Wirtschaft die Steuern gesenkt und zu Lasten der Bevölkerung Sparpakete geschnürt. Von den Steuerbeiträgen der ortsansässigen Rohstoff-Firmen liess sich offenbar auch der bisherige CVP-Ständerat blenden, als er der Verschiebung der Abstimmung über den Gegenvorschlag zur Konzernverantwortungsinitiative zustimmte. Seine und seiner Kollegen Argumentation hat höchstens das Niveau eines Vorwandes, um sich vor den Wahlen nicht unnötig zu exponieren und der unter Druck geratenen Wirtschaftslobby noch mehr Zeit zur Verwässerung des Gegenvorschlages zu verschaffen. Der Leistungsausweis der bürgerlichen Politiker lässt also mehr als zu wünschen übrig. Glücklicherweise gibt es aber hervorragende Alternativen, um den Kurs im Stände- wie Nationalrat neu auszurichten. Der Zeitpunkt ist gekommen, dass auch bei uns die Frauen das Steuer übernehmen sollten, da sie wohl mehr Sensorium für die Anliegen der Bevölkerung haben dürften. Lasst uns diesmal für die mutigen und sozial engagierten Kandidatinnen stimmen.

Brigitte Illi, Hünenberg


Das Kandidatenfeld für den Nationalrat ist nahezu unüberschaubar riesig. Doch weil ich die Wahl habe, gehe ich auch wählen. Wie ich da die passende Persönlichkeit für den Nationalrat gefunden habe? Klar ist für mich diesmal, Frauen brauchen keine Quote – Frauen brauchen Stimmen. Unsere Stimmen. Nur eine Frau kann die beiden Männer im Ständerat sinnvoll ergänzen, die den Prognosen zufolge gewählt werden dürften. 54 Jahre ohne Frauen aus Zug sind definitiv genug. Nun gibt es viele Frauenkandidaturen für den Nationalrat. Ich will eine Frau, die weiss, wie die Wirtschaft funktioniert; eine Frau, der freiheitliche Werte wichtig sind, welche als Unternehmerin für die Anliegen der KMU einsteht. Sie sollte jünger als 50 Jahre sein, mitten im Leben stehen sowie Kinder und Familie haben. Ich möchte eine Frau wählen, die für die Interessen von Familien und berufstätigen Frauen einsteht.

Weiter wäre eine Frau in Bern wünschenswert, die kulturelle Werte einbringt, am liebsten eine Kunstschaffende. Zudem wäre noch äusserst vorteilhaft, wenn sie mindestens Deutsch, Französisch und Italienisch spricht. Denn das Parlament ist dreisprachig. Die Lösungen werden in allen drei Sprachen erarbeitet. Und schliesslich will ich eine aufrechte, verlässliche, offene und positive Frau wählen, die mit beiden Beinen im Leben steht. Und da gibt es im gesamten Kandidatenfeld ausschliesslich Eine für uns.

Martin Kolb, Cham

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