Leserbrief

Verschnaufpause für die AHV-Revision dank Staf

Zur Abstimmung über das Bundesgesetz über die Steuerreform und AHV-Finanzierung

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Damit die Schweiz weiterhin ein attraktiver Wirtschaftsstandort bleibt, werden Investitionen in Forschung und Entwicklung künftig mit neuen steuerlichen Sonderregelungen gefördert. Die Kantone erhalten vom Bund zudem zusätzliche Mittel aus der direkten Bundessteuer, um bei Bedarf ihre Gewinnsteuern zu senken. Mit der Steuerreform werden Arbeitsplätze sowie mittel- und längerfristig Steuereinnahmen gesichert. Was hat das alles mit der AHV zu tun? Die Parlamentarier forderten, wenn schon die juristischen Personen bevorzugt werden, sollen auch die natürlichen Personen von diesem Steuersystem profitieren. So schafften sie es, dass die Vorlage eine Mehrheit fand und dem Volk zur Abstimmung vorgelegt werden konnte.

Man kann das gut finden oder nicht, aber Fakt ist, die Zeit drängt, ein Nein kann sich die Schweiz aus verschiedenen Gründen nicht leisten. Ein Nein würde die Schweiz definitiv auf die schwarze Liste der OECD bringen. Der Steuerwettbewerb zwischen den Kantonen würde härter und das Verhältnis zwischen der Schweiz und der EU würde noch schwieriger. Zudem wollen die Unternehmen Rechtssicherheit, damit sie für die Zukunft planen können. Mit einem Ja zur Staf sichern wir den Fortbestand unseres Wohlstandes und geben der AHV-Revision eine Verschnaufpause.

Fabienne Roschi, Präsidentin CVP Frauen Kanton Zug