Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Leserbrief

Verständlich vergeht dem Verein die Lust an Freiwilligenarbeit

Zu den Auswirkungen des Sparprogramms auf den Verein Zuger Wanderwege.

Der Verein Zuger Wanderwege ist ein engagierter und mit lokaler Sachkenntnis ausgestatteter Verein. Er pflegt und entwickelt das Zuger Wanderwegnetz und unterhält verschiedene Wegabschnitte sowie die Signalisation.

Für diese Arbeiten wäre eigentlich der Kanton Zug, das heisst die Baudirektion zuständig. Der motivierte Verein Zuger Wanderwege hat diese Aufgaben während vieler Jahre kostengünstig und mit viel Einsatz zu der grossen Zufriedenheit vieler begeisterter Wanderfreunde erfüllt. Zwischen dem Verein Zuger Wanderwege und der Baudirektion besteht eine Leistungsvereinbarung.

Um diese vielfältigen Arbeiten ausführen zu können, ist aber auch viel Freiwilligenarbeit angesagt. Von den insgesamt 5182 Arbeitsstunden werden 43 Prozent, das heisst rund 2228 Stunden als Freiwilligenarbeit geleistet.

Viele Komplimente haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer wieder motiviert landauf und landab Stangen zu richten, Wegweiser zu malen, Wege in Ordnung zu bringen und vieles mehr.

Dank der Wertschätzung für die geleisteten Arbeiten will nun die Baudirektion dem Verein Zuger Wanderwege die Entschädigung dank dem kantonalen Sparprogramm um 40000 Franken kürzen. Das ist schlicht beschämend und unverständlich für einen Kanton Zug, ganz besonders aber, wenn man weiss, dass gewisse Institutionen grosszügig aus dem Lotteriefonds bedient werden.

Dass dem Verein nun die Lust an der freiwilligen Gratisarbeit vergeht, ist nur verständlich. Wenn man bedenkt, was weiter auf die Zuger Wanderwege und besonders die Baudirektion zukommt, wenn auch die Radwege noch in die Verfassung aufgenommen werden müssen. Unausgegorene Ideen über zu erstellende Radwege werden losgetreten. Das wird Unsummen von Geld verschlingen und die Kosten werden ein neues Sparprogramm hervorrufen. Wenn man einem Verein, der Freiwilligenarbeit leistet, auf diese Art und Weise die Zähne zieht, ist es ganz einfach tragisch. Ich hoffe sehr, dass eine vernünftige und einvernehmliche Lösung gefunden wird, im Interesse aller.

Moritz Schmid, SVP-Kantonsrat, Walchwil

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.