VERWALTUNGSGERICHT: Hasenbüel: Erneut Bruchlandung für Initianten

Die Befürworter der Liegenschaft Hasenbüel haben auf das Verwaltungsgericht gehofft. Und sind enttäuscht worden.

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Das Hasenbüel-Wohnhaus musste der geplanten Neuüberbauung Platz machen. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Das Hasenbüel-Wohnhaus musste der geplanten Neuüberbauung Platz machen. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Erfolgsverwöhnt sind die Zuger, die das Wohnhaus und die Scheune Hasenbüel erhalten und eine geplante Überbauung teilweise verhindern wollen, wahrlich nicht. Nun hat auch das Verwaltungs­gericht zum zweiten Mal ihre Hoffnungen zerschlagen: Es tritt nicht auf ihre Beschwerde ein. Das Verwaltungs­gericht spricht der Hasenbüel-Initiative ein aktuelles Rechtsschutzinteresse ab, weil nach dem rechtmässigen Abbruch des Wohnhauses Hasenbüel das eigentliche Ziel der Initiative, das gesamte Ensemble Hasenbüel zu erhalten, nicht mehr erreicht werden kann. Deshalb müsse das Gericht feststellen, dass die Initiative wegen faktischer Undurchführbarkeit für ungültig erklärt werden müsse.

Die Grundeigentümerin, die Zürcher Immobilienfirma R-Estate, ist zufrieden. Der Baubeginn für die 44 Wohnungen soll in den nächsten Monaten stattfinden – es sei denn, der Entscheid des Verwaltungsgerichts wird noch ans Bundesgericht weitergezogen.

Yvonne Anliker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.