Videobotschaft von Stadtpräsident Karl Kobelt an die Bevölkerung der Stadt Zug

In diesen ausserordentlichen Zeiten wendet sich Stadtpräsident Karl Kobelt in einer Videobotschaft an die Zuger Bevölkerung. Die Videobotschaft ist auf den Social-Media Kanälen der Stadt Zug veröffentlicht.

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Die Botschaft im Wortlaut:

Liebe Bewohnerin, lieber Bewohner der Stadt Zug
Grüezi mitenand!

Im Namen des Stadtrates schicke ich Ihnen die besten Grüsse und Wünsche! Ich spreche zu Ihnen aus meinem Büro im Stadthaus, wo nach wie vor gearbeitet wird. Dies allerdings mit weniger Leuten vor Ort. Die Verwaltung hat weitgehend auf Homeoffice umgestellt.

Der Stadtrat hält seine Sitzungen wie gewohnt ab. Er hält sich dabei an die Abstandsregeln des Bundes.

Die Krankheit COVID-19 hat das Leben von uns allen völlig umgekrempelt. Wir erleben zurzeit ein Ereignis, dass tiefgreifende Veränderungen in unserer Gesellschaft zur Folge hat und zur Folge haben wird. Es ist mehr als das Ereignis des Jahres, es dürfte seinen Platz in den Geschichtsbüchern der Zukunft finden.

An dieser Stelle möchte ich Ihnen danken und meine Anerkennung aussprechen. Ob jung, im Erwerbsleben oder alt: Die Regeln des Bundes werden weitestgehend eingehalten.

Die Solidarität ist überall spürbar. In meinem Wohnhaus hat sich ein junges Paar gleich zu Beginn der Krise spontan bereit erklärt, für ältere Mitbewohnende einzukaufen. Das ist nur ein Beispiel von unzähligen, das mich sehr freut und berührt: Die Solidarität ist da, unsere Gesellschaft funktioniert!

Die Wirtschaft und das Gewerbe sowie auch die Schulen haben sich sehr rasch auf die neue Lage eingestellt. Viele Menschen – im Gesundheitswesen und anderswo – arbeiten hart, um zu helfen oder Arbeitsplätze zu erhalten, In Gross- Mittel- Klein, und Kleinstbetrieben wird Grossartiges geleistet.

Auch dem Kanton Zug ist zu danken. Er hat ein Unterstützungspaket geschnürt, das die Hilfe des Bundes ergänzt.

Wir wissen nicht, wie lange diese Krise noch dauern wird. Umso mehr wünsche ich Ihnen Zuversicht, eine gute Hand bei der Betreuung der Kinder zuhause, manch' ermutigendes Gespräch in Ihren Familien und in Ihrem Umfeld. Vor allem viele ältere Menschen sind nun allein. Vergessen wir sie nicht, lasst uns mit Ihnen in Kontakt bleiben.

Der Mensch ist bekanntlich ein soziales Wesen. Es braucht nun mehr Gemeinsinn denn je. Miteinander werden wir diese Krise meistern.

Der Stadtrat und die Stadtverwaltung sind für Sie da. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie Fragen haben.

Bleiben Sie gesund! Das wünsche ich Ihnen von Herzen. Auf Wiedersehen – und eine gute Zeit. (haz)