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Zuger Videoüberwachung soll bis zum Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest stehen

Das Verwaltungsgerichtsurteil zur Videoüberwachung in der Stadt ist inzwischen rechtskräftig, nun geht es an die Umsetzung. Noch sind nicht ganz alle Hürden genommen.
Christopher Gilb
Die Zuger Polizei darf laut Verwaltungsgerichtsurteil das Zuger Stadtgebiet mittels Videokameras überwachen. (Symbolbild: Pius Amrein)

Die Zuger Polizei darf laut Verwaltungsgerichtsurteil das Zuger Stadtgebiet mittels Videokameras überwachen. (Symbolbild: Pius Amrein)

Die Erleichterung bei der Zuger Sicherheitsdirektion war gross, als das Verwaltungsgericht unlängst grünes Licht für eine durchgehend betriebene Videoüberwachung beim Bahnhofplatz und bei den westlichen Bahnhofausgängen in der Stadt Zug erteilte. Sowie auch eine partielle Überwachung der sogenannten Fanmarschroute erlaubte, dies jedoch nur bei entsprechenden Veranstaltungen (Ausgabe vom 25. Januar). Noch grösser wird die Erleichterung gewesen sein, als das Urteil vor wenigen Tagen rechtskräftig wurde, es von der unterlegenen Partei also nicht weitergezogen wurde.

In den nächsten Tagen aufgehängt werden können die insgesamt 23 Videokameras trotzdem noch nicht. Zwar seien die Kameras bereits ausgesucht worden und auch beim Hersteller auf Vorrat, die Bestellung selbst könne aber, da noch das Gerichtsverfahren gelaufen sei, erst jetzt getätigt werden, so der zuständige Regierungsrat Beat Villiger. «Zudem sind noch gewisse Arbeiten auf Seiten der WWZ nötig. Es müssen Leitungen verlegt werden, weshalb partiell Bauarbeiten nötig sein werden.» So brauche es eventuell noch die ein oder andere Bewilligung.

Testphase vor erstem Einsatz

Auch auf Seiten der Polizei sind noch Vorbereitungen nötig. «Da geht es darum, dass die Zuständigen sich mit der Technik der Kameras vertraut machen können, wir setzen ja erstmals so etwas ein», sagt Villiger.

Spätestens am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (Esaf) vom 23. bis 25. August sollen die Kameras dann im Einsatz sein. «Auch wenn deshalb die Vorbereitungen unter Zeitdruck laufen müssen», so Villiger. «Denn vor dem Einsatz wird es erst noch eine Testphase geben.» In Echtzeit sollen die Aufnahmen dann grundsätzlich nicht verfolgt werden. «Die Kameras sollen abschreckenden Charakter haben und uns die Möglichkeit geben, situativ Aufnahmen zu sichten.» Nur beispielsweise bei Veranstaltungen, wo schon im Voraus bekannt sei, dass es hohe Risiken gebe, seien auch Echtzeitüberwachungen denkbar.

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