Viel Lob für das Sicherheitskonzept des Stadtrates am Zuger Seeufer

Das Stadtparlament ist mit den Erläuterungen der Stadt zur Sicherheit am Seeufer zufrieden. Besonders glücklich sind die Gemeinderäte über die geplante neue Buvette beim Alpenquai.

Laura Sibold
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Zahlreiche Einwohnerinnen und Einwohner würden sich an der Zuger Seeuferpromenade – besonders im Abschnitt Alpenquai, Schützenmatt, Seebad Siehbach – unsicher fühlen, befanden die Gemeinderäte Etienne Schumpf und Alexander Eckenstein. Sie reichten daher im Namen der FDP-Fraktion die Interpellation «Sicherheit am Zuger Seeufer» ein und wollten vom Stadtrat unter anderem wissen, mit welchen Massnahmen er die Sicherheitslage im besagten Abschnitt der Uferpromenade verbessern wolle.

Mit der ausführlichen Antwort des Stadtrates zeigten sich die Interpellanten an der GGR-Sitzung vom 2. Juni zufrieden. «Die gute Antwort des Stadtrates zeigt auf, dass betreffend Sicherheit vor allem im Bereich Alpenquai Handlungsbedarf besteht und entsprechende und bewährte Massnahmen vorgesehen sind», sagte Etienne Schumpf. Er sprach damit die Strategie des Stadtrates an, durch verschiedene Patrouillen sowie die Dienstleistungen des Sicherheitsassistenzdienstes der Zuger Polizei für Kontrolle und Sicherheit entlang der Zuger Seepromenade zu sorgen. Zudem erwähnte er das bewährte Buvetten-Konzept.

Engagiertes, junges Team wird neue Buvette führen

Um das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung zu steigern, hat der Stadtrat beim Badeplatz Siehbach im vergangenen Jahr ein neues Gastrokonzept fixiert. Gastronom Ramon Nietlispach bietet in der Männerbadi eine Buvette mit niederschwelligem Gastroangebot an. Das trage besonders abends zur gesellschaftlichen Durchmischung des Gebiets bei, vertreibe eher zwiespältige Personen und verhindere viel Littering, betont Stadtrat Urs Raschle.

Entsprechend will der Stadtrat denn auch bereits diesen Sommer eine neue Buvette am Zugerseeufer eröffnen. Das kleine Beizchen in Form eines Pavillons oder Imbisswagens soll auf dem Kiesplatz Schützenmatt beim Alpenquai zu stehen kommen. Laut Stadtrat Urs Raschle habe man einen Sieger gefunden und ein engagiertes, junges Team werde die Buvette betreiben.

Hier soll die Buvette betrieben werden.

Hier soll die Buvette betrieben werden.

Bild: Matthias Jurt (14. Mai 2020)

«Mit der neuen Buvette soll das Gebiet für Jung und Alt attraktiver werden und die Leute sollen sich sicherer fühlen», erklärt der Stadtrat.

Neben den Interpellanten zeigten sich auch die anderen Fraktionen über die Antwort des Stadtrates erfreut. Cornelia Stierli (SVP) betonte, dass die geplante Buvette den Alpenquai sicher aufwerte und ein durchmischtes Publikum anziehen werde. Ähnliche Worte fand auch Tabea Zimmermann Gibson (ALG). «Durch die Durchmischung des Publikums nimmt die Sicherheit zu, ob tatsächlich oder nur gefühlt. Zug soll aber weiterhin für alle Menschen offen sein und die Jugendlichen sollen nicht verdrängt werden», so Zimmermann.

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