Viel mehr Geld für öffentlichen Verkehr

Der Bund soll die Mittel für den ersten Schritt zum Ausbau des öffentlichen Verkehrs von 3,5 auf 6 Milliarden Franken aufstocken. Dies verlangt die Metropolitankonferenz Zürich, dem auch drei Zentralschweizer Kantone angehören.

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Ein Zug fährt durch den Albistunnel, der durch einen längeren Zimmerbergtunnel ersetzt werden soll. (Bild: Archiv Neue ZZ)

Ein Zug fährt durch den Albistunnel, der durch einen längeren Zimmerbergtunnel ersetzt werden soll. (Bild: Archiv Neue ZZ)

Es sei nämlich nötig, zwei Schlüsselprojekte in der Region bis 2025 zu realisieren. Unverzichtbar in den ersten Ausbauschritt gehören für die Metropolitankonferenz der Brüttenertunnel und der Zimmerberg- Basistunnel, wie sie am Montag mitteilte. Dafür reichten aber die vom Bund vorgesehenen 3,5 Milliarden Franken nicht. Für eine Erhöhung des Betrags gebe es verschiedene Möglichkeiten.

Bereits im Februar hatte die Metropolitankonferenz in ihrer Stellungnahme zur Botschaft des Bundes über Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI) die Wichtigkeit dieses Ausbaus betont. Wie damals unterstreicht sie auch in ihrer jüngsten Mitteilung die Notwendigkeit von verbindlicheren Planungskompetenzen für die Kantone.

Dem Verein Metropolitanraum Zürich gehören die Kantone Aargau, Luzern, Schaffhausen, Schwyz, St.Gallen, Thurgau, Zug und Zürich sowie rund 110 Städte und Gemeinden an. Sie arbeiten in den Bereichen Verkehr, Lebensraum, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen und betreiben gemeinsame Lobbyarbeit auf Bundesebene.

sda/rem